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Bei welchen Banken Anleger sparen

Die Zeiten rasanter Kursanstiege an den Börsen scheinen erst einmal vorbei. Jetzt kommt es auf die Kosten an. Ein Vergleich zeigt, bei welchen Banken Geldanleger günstig handeln können. Das Sparpotenzial kann beeindrucken.

Diese Woche schafft der Dax wieder einmal den Sprung über die Marke von 10.000 Punkten. Trotz der fünfstelligen Notierung sieht die Bilanz des Index in den vergangenen Monaten nicht sehr berauschend aus. Seit Jahresanfang notiert der deutsche Leitindex immer noch knapp sieben Prozent im Minus. Auf 12-Monats-Sicht beträgt das Minus sogar mehr als 16 Prozent.

Das Beispiel zeigt: Die Zeiten der großen Rally, in der sich der Dax beinahe kontinuierlich in sieben Jahren von weniger als 4000 auf mehr als 12.000 Punkten steigerte, scheint erst einmal vorbei. Der Blick auf den Dax zeigt aber auch, dass einzelne Aktien durchaus ordentlich rentierten. Wer in Zeiten ohne Zinsen noch Rendite erwirtschaften möchte, muss wohl auch in Seitwärtsmärkten investiert sein.

Um damit Erfolg zu haben, müssen viele Anleger umdenken. Die Kosten rücken in den Vordergrund. „Auch für den Kauf von Wertpapieren gilt die alte Kaufmannsweisheit: `Der Gewinn liegt im günstigen Einkauf`, sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. „Je mehr Geld nach Abzug der Erwerbskosten tatsächlich in den Wertpapierkauf fließt, desto größer ist am Ende der Wertzuwachs“. Zusätzlich zu den Orderkosten von Wertpapieren verlangen Banken Depotgebühren, die bei großen Vermögen schnell einige hundert Euro ausmachen können.

Die Wahl der günstigsten Bank fällt aber nicht ganz leicht. Denn das günstigste Depot für jeden Kunden gibt es leider nicht. „Die Kostentreiber sind nicht eindeutig zu bestimmen, da viele Entgelte bei der Depotführung zusammen kommen“, sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale NRW.


Neben einer jährlichen Pauschale gibt es Zusatzentgelte die von der Anzahl und Art der verwahrten Wertpapiere abhängen. Hinzu kommen Entgelte für den Kauf oder Verkauf der Papiere. „Es ist also eher die Summe der vielen möglichen Entgelte, die die Kosten treiben“, sagt Feck.

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