Pimco
Wie Anleger von der Krise profitieren können

In der Finanzkrise verloren die großen Banken mehr als zwei Billionen Dollar und zogen sich aus dem Anleihemarkt zurück. Dieses Vakuum können Anleger für sich nutzen, rät der derzeit beste US-Fondsmanager für Anleihen.
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New YorkAnleger haben noch immer die Möglichkeit von der Finanzkrise des Jahres 2008 zu profitieren, sagt Dan Ivascyn. Er ist ein erfolgreicher Anleihemanager der Allianz-SE-Tochter Pacific Investment Management Co. (Pimco) und hat mit seinem Fonds in diesem Jahr 98 Prozent der Konkurrenz hinter sich gelassen.

Kapital schlagen lasse sich aus der „anhaltenden und beträchtlichen Verschiebung“ bei Anleihen, die mit Vermögenswerten unterlegt sind und vor dem Zusammenbruch der Märkte begeben wurden, erklärte Ivascyn. Sein Artikel erschien am Montag in der firmeneigenen Veröffentlichung Secular Outlook Series. Der Anleiheexperte ist einer der sechs Vize-Investmentchefs von Pimco.

Auch neue Vorschriften und „schlechte Erfahrungen“, die Finanzinstitute wie zum Beispiel die großen Wall-Street-Banken einschränkten, bergen seiner Einschätzung nach Gelegenheiten.

Diese Firmen hätten früher „viel Kapital eingesetzt, um Fehlbewertungen am Markt und lokalisierte Marktvolatilität durch Arbitrage zu entfernen“, erklärte Ivascyn, der von Morningstar im vergangenen Jahr zum besten US-Fondsmanager für Anleihen gekürt wurde. „Diese Preisverschiebungen bleiben nun tendenziell länger bestehen als zuvor.”

Die größten Anleihehändler haben ihre Geschäfte eingeschränkt, nachdem die Verluste bei den größten Finanzhäusern der Welt während der Krise 2 Billionen Dollar überschritten hatten. Dies hatte neue Vorschriften wie höhere Kapitalanforderungen zur Folge und führte in den USA zu der so genannten Volcker-Regel, die den Eigenhandel der Banken begrenzt.

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