Planspiel Börse
Nachhaltige Aktien legen zu – langsam, aber sicher

Die studentischen Teilnehmer des Börsenspiels der Sparkassen haben ihre Depotrenditen in dieser Woche überdurchschnittlich steigern können. Knapp 20 Prozent hatten die Top-Teams der vergangenen Woche erreicht, jetzt liegen die Besten bei einem Plus von 25 Prozent.

FRANKFURT. Die Entwicklung des Aktienmarktes ist für diesen Renditesprung nicht verantwortlich, denn die Vorwoche verlief unspektakulär. Stattdessen sind es die Derivate, die den Studenten diese Gewinne bescheren. Die studentischen Teilnehmer des Börsenspiels der Sparkassen haben ihre Depotrenditen in dieser Woche überdurchschnittlich steigern können. Knapp 20 Prozent hatten die Top-Teams der vergangenen Woche erreicht, jetzt liegen die Besten bei einem Plus von 25 Prozent. Die Entwicklung des Aktienmarktes ist für diesen Renditesprung nicht verantwortlich, denn die Vorwoche verlief unspektakulär. Stattdessen sind es die Derivate, die den Studenten diese Gewinne bescheren.

Sehen lassen können sich auch die Gewinne im Nachhaltigkeitswettbewerb. Fast 7 000 Euro hat Eike Hachmann, betreut von der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau, seit Spielbeginn mit Nachhaltigkeitsaktien verdient. Der 23-jährige Student der Wirtschaftsingenieurswissenschaften ist seit Wochen unter den „Top Ten“ zu finden und steht derzeit erstmalig auf dem ersten Platz.

Als Leistungsträger im Depot hat Hachmann die Aktie von Adidas gewählt – die das in sie gesetzte Vertrauen aber nur langsam erfüllt. 36,13 Euro ist das Papier derzeit wert, 34,94 waren es vor vier Wochen. Dennoch will Hachmann an Adidas festhalten: „Ich glaube daran, dass die Aktie in den nächsten Wochen 37,50 Euro erreichen wird. Erst dann werde ich sie verkaufen.“

Ein weiteres Schwergewicht im Depot ist das Wertpapier des Windenergieanlagenbauers Nordex. Diese Aktie hatte in den letzten Tagen den Rückwärtsgang eingelegt, doch Hachmann hofft auf Besserung. Auch die Entwicklung von Fresenius Medical Care, die bisher nicht einen Cent Gewinn abgeworfen hat, verfolgt Hachmann mit Geduld.

Auf den zweiten Platz der Nachhaltigkeitswertung hat sich Simon Hoinkis hochgearbeitet. Sein Depot sticht aus den Portfolios der Wettbewerber heraus: Der 20-jährige, angehender Elektrotechniker, der von der Sparkasse Karlsruhe betreut wird, hat sich am ersten Spieltag auf drei Aktien festgelegt, an denen er seither festhält. Dem Nachhaltigkeitsgedanken entspricht das Depot damit besonders eindrucksvoll. Überdies stimmt die Rendite. 6 048 Euro beträgt der Gewinn, um den sich das Startkapital von 100 000 Euro vermehrt hat. Als Überflieger erwies sich dabei die Aktie von BASF, die seit dem Spielstart um 19,35 Prozent zulegte. Damit zählt das Wertpapier zu den Top-Aktien dieser Spielrunde.

Erfolgreicher noch als die Studenten sind die Schüler. Dort haben die besten Teams über 6 000 Euro Gewinn mit Aktien aus den Nachhaltigkeitsindizes gemacht. Da die Schüler jedoch nur mit 50 000 Euro an den Start gegangen sind, liegen sie gegenüber den Gewinnen der Jungakademiker deutlich vorn. Derzeit führt die Spielgruppe „Diesterweg-Tgmd 1“. Das Team der Kreissparkasse Stendal setzt auf die Sicherheitsvariante: Im Depot befindet sich zurzeit keine einzige Aktie.

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