Planspiel Börse
Schüler schlagen Profis bei der Geldanlage

Die Spielgruppe „Gentlemen“ aus Halberstadt konnte das 24. Planspiel Börse für sich entscheiden. Aus dem virtuellen Startkapital von 50 000 Euro machten die Gymnasiasten 62 918 Euro. Mit dieser Leistung liegen sie europaweit an der Spitze.

rob BERLIN. Wer Dax, Stoxx & Co. durch eine geschickte Anlagepolitik hinter sich lässt, ist schnell ein Star an der Börse. So durften sich die Halberstädter Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums fühlen, als sie am Freitag Abend vor laufenden Kameras und unter Blitzlichtgewitter als Sieger des Planspiels Börse ausgezeichnet wurden. Die Spielgruppe „Gentlemen“ hatte als Nummer eins über 39 000 Teams europaweit hinter sich gelassen. Das virtuelle Startkapital von 50 000 Euro erhöhte sich innerhalb von zehn Wochen auf 62 918 Euro. In der „Kalkscheune“ in der Mitte Berlins wurden außer ihr die fünf nächstplatzierten Spielgruppen für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Werner Netzel, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, lobte die 250 000 Teilnehmer des 24. Planspiels Börse. Er bezeichnete das Spiel „als hervorragendes Instrument dafür, wirtschaftliche Zusammenhänge erlebbar zu machen. Das Klassenzimmer wird zum Börsenparkett, Unternehmensbilanzen verdrängen Jugendzeitschriften, das Handelsblatt liegt unter der Schulbank.“

Ende März fahren die „Gentlemen“, die von der Kreissparkasse Halberstadt betreut wurden, noch zur Europäischen Siegerehrung nach Brüssel, wo sie auf die besten Teams Europas aus Ländern wie Frankreich, Lettland und Spanien treffen. In Deutschland erreichte die Schülergruppe „Royal Flush“ des Hohenstaufen-Gymnasiums in Kaiserslautern mit einem Depotwert von 62 151 Euro den zweiten Rang. Betreuer war die Stadtsparkasse Kaiserslautern. Sie verwiesen das Team „Bänderriss“ auf Platz drei. Die Schüler des Gymnasiums Pegnitz in Pegnitz hatten einen Depotwert von 62 087 Euro erreicht und wurden von der Sparkasse Bayreuth betreut.

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