Planspiel Börse
Spitzenteam vertraut auf Continental

Bombastische Ergebnisse in Herscheid: Beim Planspiel Börse der Sparkassen liegt das Depot der Gruppe „Bombastisch“ bereits nach zwei Wochen mit mehr als 13 Prozent im Plus - besonders durch den Kauf der Continental-Aktie. Auch in der Nachhaltigkeitswertung führt eine Gruppe aus Herscheid.

BERLIN. In den Depots der Teams beim Börsenspiel der Sparkassen haben die Renditen in dieser Woche deutlich zugelegt. Schon nach zwei Wochen verbuchen die besten Teams Renditen von über zehn Prozent. Im Schülerwettbewerb hat das Spitzenteam „Bombastisch“ von der Hauptschule Herscheid mittlerweile 56 778 Euro auf dem Konto. Das Startkapital betrug 50 000 Euro; das macht eine Rendite von 13,5 Prozent.

Die Gruppe setzt seit Spielbeginn auf die Aktien des spanischen Autobahnbauers Cintra, den Kohlenstoffhersteller SGL sowie MAN und Continental. Jeder der vier Werte hat zur Depotvermehrung beigetragen, weshalb das Team auch weiterhin an ihnen festhalten wird. Als gute Entscheidung stellte sich der Kauf der Aktie von Continental heraus. Das Papier wurde am 5. Oktober für 33,98 Euro ins Depot geholt und steht aktuell bei 41,33 Euro.

Kaum niedriger fallen die Gewinne im Nachhaltigkeitswettbewerb aus. Hier führen „Herscheid City“ die Rangliste an, mit einem Depotwert von 55 099 Euro. Der Depotgewinn in Höhe von gut zehn Prozent stützt sich auf die gute Performance von Repsol, Schneider Electric und Siemens, wobei sich Schneider zuletzt als absoluter Glücksgriff erwies. Die Aktie hat innerhalb der letzten zwei Wochen um 16 Prozent zugelegt. Alleine die Schneider-Aktie steigerte den Depotwert von „Herscheid City“ um 2 800 Euro nach oben.

Im Studentenwettbewerb ganz vorne mit dabei ist Bilal Aydin. Der 23-jährige BWL-Student setzt auf die Strategie des „value investing“. „Das bedeutet, den Unternehmenswert aus den Bilanzen abzuleiten und ihn mit dem aktuellen Börsenwert zu vergleichen“, sagt er. Mit dieser Art der Aktienbewertung hat Aydin einige Aktien aufgespürt, die als unterbewertet gelten. Hierzu zählen Bayer, Unilever und Henkel. Unilever hat er dagegen schon wieder verkauft. „Ich habe mir von dem Wechsel an der Unternehmensspitze einen größeren Wertgewinn für die Aktie erhofft.“

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