Versicherer drängen Kunden dazu, privat für das Alter vorzusorgen. Die Produkte, die sie anbieten, bringen aber mitunter kaum mehr als ein Taschengeld ein, zeigt eine neue Auswertung für das Handelsblatt.

Kommentare

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  • Altersarmut ist doch wurscht. Uns Investoren steht das Geld zu, nur wir tragen das Risiko und das nur für die wenigen Gebühren, die wir erheben müssen. Selbst der Staat, die Inkarnation der Gerechtigkeit selbst, gesteht uns die Gebühren zu. Verleihen wir doch das Geld wieder an den Staat zurück für einen kleinen minimalen Aufschlag. Rendite muß sein, woher kämem sonst all die Arbeitsplätze in der Altersvorsorge. Wir Finken sind für die soziale Gerechtigkeit Ha Ha Ha

  • Mit "Private Vorsorge" haben Sie Ihren Artikel überschrieben. Diese "Private Vorsorge" besteht in Ihren Augen in einem einmaligen Gang zu einem Versicherer und einem Vertragsabschluß bei diesem. Dass die Produkte der Versicherer für eine Altersvorsorge untauglich sind, glaube ich Ihnen gerne.

    Aber warum enden Sie mit dieser Feststellung? Warum sagen Sie nicht, dass man die Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen muß? Und warum erklären Sie nicht, wo man das notwendige Wissen erhält?

  • Als Selbständiger muss ich mich um meine Altersvorsorge selbst kümmern. Aus meiner Angestelltenzeit lasse ich daher noch zwei Direktversicherungen als private Rentenversicherungen weiter laufen (wegen der damals noch guten Konditionen). Für Angestellte wurde diese Art der Altersvorsorge gefördert. Da ich Kapitalwahlrecht habe, wird das nun nicht mehr gefördert. Steuerlich gefördert wird dagegen meine sog. Basis- oder Rürup-Rente. Aber um ehrlich zu sein, ist die Betrug. Die ausgezahlten Beträge werden später komplett versteuert. Und der Rentenfaktor sagt mir, dass meine Versicherung wohl davon ausgeht, dass ich die 100 Jahre überschreiten werde. Was wirklich was für mein Alter bringt, sind meine privaten Aktivitäten des Vermögensaufbaus (Aktien und Immobilien). Zumindest bei Aktien besteht aber nicht nur die Gefahr von Verlusten, sondern insbes. die Gefahr, dass sich der Staat daran vergreift. Naja, dieses Risiko besteht insbes. auch bei Immobilien, alleine schon wegen der ersten Silbe des Wortes.
    Somit stelle ich fest: Der Staat fördert nicht Altersvorsorgemaßnahmen, sondern nur Banken und Versicherungen. Im Gegenteil, der Staat ist das größte Risiko für ein auskömmliches Leben im Alter. Würde der Staat privaten Vermögensaufbau fürs Alter wirklich fördern wollen, so ginge dies ganz einfach: Man würde einfach für alle, die EK-Steuern zahlen den jährlichen Freibetrag auf Kapitalerträge auf eine hohe Summe (z. B. 10.000 EUR) erhöhen. Es gibt Länder, wo dies der Fall ist. Aber uns Deutsche wird der gierige Staat auch noch die Altersvorsorge nehmen. Folglich sollte auch ich anfangen, noch eine weitere aber umso wichtigere Säule der Altersvorsorge aufzubauen. Und das ist Kapital im Ausland außerhalb der sozialistischen EU, von dem der Staat nichts weiß.

  • 22,53 je 10.000 in Monat, dieses Angebot könnte ich nicht annehmen, es paralysiert gerade zu.

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