Produkt von Axa Rosenberg überzeugt mit Nebenwerten
Beimischung australischer Aktien zahlt sich aus

Alle reden über China, doch für Performance in Südoastasien-Fonds sorgte in den vergangenen zwölf Monaten vor allem ein Land: Australien. Um mehr als 25 Prozent legte der rohstoff- und bankenlastige MSCI Australia zwischen Anfang März 2004 und Ende Februar 2005 zu. Der Teilindex für chinesische Aktien rutschte dagegen ebenso ins Minus wie die entsprechenden MSCI-Messlatten für Taiwan oder Malaysia.

HAMBURG. Diese Entwicklung begünstigt naturgemäß Südostasien-Fonds, die sich in ihrer Zusammensetzung relativ eng am MSCI-Pacific–ex-Japan-Index orientieren: Dort sind australische Titel mit rund 65 Prozent vertreten. Immerhin neun Fonds schafften es in den vergangenen zwölf Monaten, mit ihrem Portfolio ein noch besseres Ergebnis zu erzielen.

Dabei fallen vor allem zwei Angebote ins Auge: der Axa Rosenberg Pacific ex-Japan Small Cap Alpha, der allerdings auf Grund seiner Ausrichtung auf Nebenwerte nur bedingt mit anderen Südostasien– Fonds vergleichbar ist, und der Vontobel Far East Equity. Das Produkt einer Anlagesparte der Axa-Versicherungsgruppe führt die Konkurrenzgruppe sogar mit deutlichem Vorsprung an. Er liegt immerhin rund zwölf Prozentpunkte vor dem zweitplatzierten Produkt des schweizerischen Hauses Vontobel.

Vontobel-Manager Rajiv Jain schert sich wenig um Indexzugehörigkeiten, sondern konzentriert sich auf gut geführte, jedoch unterbewertete Unternehmen. Dabei darf Jain maximal ein Drittel des Fondsvermögens in Australien und Neuseeland investieren – eine Möglichkeit, die der Vontobel-Manager derzeit jedoch mit weniger als 20 Prozent nutzt. Aktien aus Indien und Korea stellen dagegen zusammen rund 40 Prozent des Fondsvermögens, während China-Titel angesichts der Jain zufolge mangelnden Qualität der Rechnungslegung gar nicht berücksichtigt werden.

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