Profi-Anlageempfehlung
China - Wachstumsmotor oder sinkender Stern?

Was ist für Anleger die attraktivere Alternative? Chinesische Aktien oder die chinesische Währung? Eine Profi-Anlageempfehlung von Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank.
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Die Schwellenländer sind das neue Gravitationszentrum der Weltwirtschaft. Sie wachsen aufgrund struktureller und demografischer Vorteile schneller als die westlichen Industrienationen. So oder ähnlich lässt sich dies in den meisten Strategiepublikationen der Banken nachlesen. Nur zum bevölkerungsreichsten Land der Welt scheint sich die Expertenwelt nicht einig zu sein.

Während die einen China nach wie vor als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft sehen, sprechen die anderen von der Gefahr eines „hard landings“, also einer deutlichen Wachstumsabschwächung mit entsprechend negativen Folgen. Und wenn es um Investitionsmöglichkeiten für Anleger geht, fällt fast immer nur der Ratschlag, in Aktien des Landes zu investieren. Dabei hat sich die Palette der Anlagemöglichkeiten deutlich verbreitert und bietet insbesondere auf der Währungsseite neue Chancen.

Unseres Erachtens sind Ängste vor einem „hard landing“ übertrieben. China wird in Zukunft weiter wachsen, so dass ein Investment in die vergleichsweise niedrig bewerteten Aktien des Landes mittelfristig attraktiv bleibt.

Doch das intakte Wachstum hat auch seine Negativfolgen. Denn die leichte Abschwächung der Exportaktivitäten geht noch immer mit einer gesunden Entwicklung des privaten Verbrauchs einher – und damit steigenden Inflationsraten. Um dem steigenden Preisdruck Herr zu werden, müsste die chinesische Notenbank die Zinsen eigentlich viel stärker straffen. Aufgrund der Quasibindung des Yuans an den US-Dollar und großer binnenwirtschaftlicher Ungleichgewichte ist dies aber kaum möglich.

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China - Wachstumsmotor oder sinkender Stern?

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Währungsgewinn von fünf bis zehn Prozent

Kommentare zu " Profi-Anlageempfehlung: China - Wachstumsmotor oder sinkender Stern?"

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  • Der große Bruder ist ja schon dabei über erhöhte Erdölpreise den Chinesen einhalt zu gebieten.
    Das dumme dabei, der erhöhte Erdölpreis wird auch den Rest der Welt in die Kniee zwingen. Wobei anzumerken ist, Europa ist schon auf den Brustwarzen.

    Die USA geht da natürlich außen vor. Die haben ja neuerdings das 20% günstigere heimische WTI Öl das sie keinem anderen verkaufen möchten und werden.

    Interssanter Artikel hierzu auch:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/warum-die-oelpreise-verrueckt-spielen/3817856.html?p3817856=1
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