Profi-Anlageempfehlung
Mit US-Aktien durch die Krise

Die Euro-Krise reißt Aktienkurse immer stärker ins Minus. Um das eigene Portfolio vor der Talfahrt zu schützen, rät Commerzbank-Experte Chris-Oliver Schickentanz zu US-Aktien. Dafür sprechen zahlreiche Gründe.
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DüsseldorfSpiel, Satz und Sieg. So würde die Wertentwicklung US-amerikanischer Aktien wohl in der Tennissprache auf den Punkt gebracht werden. Denn Titel aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben in den vergangenen zwei Jahren eine beeindruckende Performance erzielt. Selbst im Krisenjahr 2011 erzielte der marktbreite S&P 500 als einziger großer Flaggschiff-Index weltweit absolute Zuwächse. Auch im bisherigen Jahresverlauf konnten US-Aktien weiter punkten. Während die europäischen Standardwerte aus dem Euro Stoxx 50 rund vier Prozent verloren, liegt der S&P 500 mehr als fünf Prozent im Plus.

Für den in Euro rechnenden Anleger kommen noch beachtliche Währungsgewinne hinzu, so dass sich das Gesamtplus auf gut zwölf Prozent vergrößert. Sicher: Anders als der Euro Stoxx berücksichtigt der S&P 500 auch die Dividendenzahlungen der enthaltenen Unternehmen und wird daher fast immer besser abschneiden. Die Höhe der Performanceunterschiede zeigt aber, dass US-Aktien systematisch besser durch die letzten Monate gekommen sind.

Die historische Wertentwicklung ist natürlich kein Garant für die Zukunft. Und der ein oder andere Investor fragt sich, wie lange die starke Outperformance der USA noch anhalten wird. Wir sind für die kommenden Monate noch durchaus positiv gestimmt und empfehlen, an einer Übergewichtung der USA festzuhalten. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

Erstens: die europäische Staatsschuldenkrise. Sie wird uns zunächst weiter beschäftigen und die Wertentwicklung europäischer Aktien bremsen. Zwar haben auch die USA ein Haushaltsproblem. Dies dürfte aber bis nach den Präsidentschaftswahlen im Spätherbst weniger stark von den Märkten thematisiert werden.

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Positive Aussichten

Kommentare zu " Profi-Anlageempfehlung: Mit US-Aktien durch die Krise"

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  • Freue mich immer wieder von den Experten der Commerzbank zu hoeren. Sicherlich ist jedes Investment besser als in den Commerzbankitel zu investieren.

  • Fehler im Artikel, der S&P 500 ist ein Preisindex und enthält keine Dividenden. Das ist nur bei einer speziellen Index-Version der Fall, die aber hier nicht gemeint sein kann.

  • Nach der Empfehlung für Griechenland-Bonds und (bis kurz vor dem aktuellen Absturz) der Kaufempfehlung für den breiten deutschen Aktienmarkt sind es nun also US Aktien, die angepriesen werden.

    Ich glaube man kann eigentlich nix falsch machen, wenn man immer genau das Gegenteil von dem tut, was das Handelsblatt (und übrigens auch die FTD) empfiehlt.

    Ein Schelm wer hierbei Absicht oder Beeinflussung vermutet.

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