Profi-Anlageempfehlung
Wie Sie Aktien geschickt auswählen

Die Lage an den Märkten ist verwirrend und nicht überall ist Land in Sicht. Deshalb sollten sich Anleger am besten vielversprechenden Einzeltiteln zuwenden, sagt Holger Schroeder von Hauck & Aufhäuser.
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"Sell in May and go away…“ – diese Börsenweisheit hat sich auch 2011 als richtig erwiesen. Der zweite Teil des Bonmots, „Remember to come back in September“, könnte sich allerdings im laufenden Jahr als zu zögerlich erweisen. Europäische Aktien verloren seit Anfang des Wonnemonats rund acht Prozent an Wert. Die optimistischen Prognosen zum Jahresanfang sind mittlerweile eher verhaltenen Einschätzungen gewichen. Vor allem fundamentale Entwicklungen lasten auf den Kursen.

Weite Teile der industrialisierten Welt sind hochverschuldet. Den USA droht eine Herabstufung ihrer Bonität, da sie die gesetzliche Schuldenobergrenze erreicht haben. Falls sich Republikaner und Demokraten nicht auf eine Heraufsetzung einigen, könnte im August die Zahlungsunfähigkeit eintreten. Gleichzeitig zieht in Europa die griechische Schuldentragödie immer weitere Kreise. Und in Japan steigt infolge von Fukushima das Staatsdefizit im laufenden Fiskaljahr auf voraussichtlich unglaubliche 230 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Auch Inflationsgefahren sorgen für schlechte Stimmung an den Aktienmärkten. Nachdem die Vermögenspreise bereits deutlich gestiegen sind, ziehen jetzt auch die Verbraucherpreise an. Die Europäische Zentralbank hat, wenn auch sehr vorsichtig, den Zinserhöhungszyklus eingeleitet. Davon ist das US- Pendant, die Fed, allerdings noch weit entfernt. In den USA wird mit ersten Zinsschritten frühestens im nächsten Jahr gerechnet. Grund hierfür sind Konjunktursorgen.

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