Savedo erweitert Angebot: Ein Fintech macht auf Goldgräber

Savedo erweitert Angebot
Ein Fintech macht auf Goldgräber

Beim Berliner Fintech Savedo können Kunden ab sofort auch Gold und Silber kaufen. Die Edelmetalle werden steuergünstig in der Schweiz gelagert. Bisher wurde das Geschäft nur von traditionellen Händlern betrieben.
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FrankfurtGoldgräberstimmung verbreiten junge Fintechs nur allzu gerne. Der Handel mit den Edelmetallen stand bislang aber nicht in ihrem Fokus. Die Berliner Plattform Savedo will das ändern, ab heute können Kunden darüber physisches Gold und Silber kaufen. Gelagert wird dies in einem Schweizer Zollfreilager, das spart Steuern.

Savedo gehört neben Weltsparen und Zinspilot zu den bekanntesten deutschen Plattformen, die Zinskonten von Banken im europäischen Ausland vermitteln. Der Anbieter aus Berlin spricht aktuell von einer „fünfstelligen Kundenzahl“ in Deutschland, Österreich und den Niederlanden und einem „höheren dreistelligen Millionenbetrag“, der über seine Plattform angelegt wurde. Die sieben Partnerbanken stammen aus Deutschland, Tschechien, Kroatien und Portugal. Sie bieten aktuell 50 verschiedene Festgeldprodukte an.

Der durchschnittliche Savedo-Kunde legt über die Plattform 30.000 Euro an, gehört zur normalen bis oberen Mittelschicht und ist älter als 50 Jahre. Diese Zielgruppe interessiert sich nach Überzeugung von Savedo-Mitgründer Christian Tiessen auch für Investments in Edelmetalle. Gewinnen will er sie mit Argumenten wie „100 Prozent versicherter Einlagerung, niedrigen Lagergebühren, Zollfreiheit, Umsatzsteuerbefreiung und Kapitalsteuerbefreiung bei Lagerung über einem Jahr“. Ermöglicht wird der Kauf durch eine Kooperation mit dem Edelmetallhändler Taurus Sachwerte AG mit Sitz in Liechtenstein. Von ihm kommt auch der Preis, der den tagesaktuellen Briefkurs darstellt.

Grundsätzlich kommen für die Lagerung von Edelmetallen Schließfächer und Lager an verschiedensten Standorten in Frage. Traditionelle Händler sind hier schon lange aktiv. „Wir bieten in unseren Niederlassungen Schließfächer an, im Inland und Ausland“, sagt Oliver Heuschuch, Leiter Goldhandel bei Degussa Goldhandel.

Wegen steigender Nachfrage würden die Kapazitäten ständig erweitert. „ Aktuell bauen wir auch unter unserem Museumsneubau in Frankfurt eine größere Schließfachanlage“, ergänzt er. Ebenso könnten Kunden in Hochsicherheitslagern im In- und Ausland Metalle einlagern.

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„Wer möchte, kann sein Gold besuchen“

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  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

  • Was daran besonders ist, frage ich mich auch.

    Die SOLIT Kapital GmbH bietet dies schon lange an und ist von Focus Money zum besten Anbieter von Goldsparplänen gekürt worden.

    www.solit-kapital.de/

  • Was macht jetzt das "FinTech" zum "FinTech"? Das ist einfach ein online-Vermittler, bank-unabhängige Angebote hat heute doch jede Direktbank auch...

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