Schering
Gut verkraftet

Schering musste 2005 Rückschläge verdauen: Ein Krebsmittel zeigte nicht die erhoffte Wirkung, ein Morbus-Crohn-Präparat muss länger getestet werden als angenommen, die US-Zulassung für die Antibabypille Yaz wurde auf 2006 vertagt. Um die Exklusivrechte am Muliple-Sklerose-Mittel Betaferon, dem wichtigsten Medikament des Konzerns (16 Prozent Umsatzanteil), zu sichern, wären eine Milliarde Euro Abstandszahlung an Novartis fällig. Bis Ende Januar müssen sich die Berliner entscheiden, sonst kann Novartis den Wirkstoff 2008 ebenfalls herstellen und weltweit vertreiben.

Dank des ausgewogenen Produktportfolios und gut einer Milliarde Euro Barreserve hat die Aktie die Nachrichten gut verkraftet. Das stimmt zuversichtlich.

Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 52/2005

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