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Schwellenländer-Fonds: Fallstricke beachten

Die Liquidität ist in den meisten Schwellenländern gering, da die Aktienmärkte klein sind. Das führt dazu, dass Fondsgesellschaften Wertpapiere weniger flexibel kaufen und verkaufen können als in den Industrieländern. Außerdem kann es schneller zu einem Crash kommen, wenn Investoren aus einem Markt fliehen. Die exportorientierten Schwellenländer gelten als besonders anfällig gegenüber Dollar-Schwankungen.

Die Währungsrisiken sind in den kleinen Volkswirtschaften höher. Der mexikanische Peso etwa kann stärker unter Druck geraten als Euro und US-Dollar. Verfällt die Währung, gehen meist auch die Aktienkurse auf Talfahrt.

Politische Umstürze können zu Crashs führen. Da viele Schwellenländer keine gefestigten Rechtsstaaten nach westlichem Vorbild sind, wird das Risiko von Enteignungen als hoch eingestuft. Vielfach können Ansprüche vor Gericht kaum durchgesetzt werden. Auch die Intransparenz vieler Unternehmen erschwert Investment-Entscheidungen.

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