Soros, Paulson, Buffett & Co. Börsengurus setzen auf Aktien

Paulson trennt sich von Gold, Buffett verkauft seine Lieblingsaktie, Soros spekuliert gegen die USA. Was hinter den jüngsten Käufen und Verkäufen der bekanntesten Spekulanten der Welt steckt.
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In Kauflaune: Anlegerguru Warren Buffett. Quelle: Reuters

In Kauflaune: Anlegerguru Warren Buffett.

(Foto: Reuters)

Milliardenschwere Investoren trennen sich von Gold und setzen stattdessen wieder auf US-Aktien. Prominente Börsengurus wie Soros, Paulson und Buffett glauben dennoch an keine nachhaltige Erholung der amerikanischen Wirtschaft.

Das zeigt ein Blick in Daten der US-Börsenaufsicht SEC, bei der Investoren ihre Käufe und Verkäufe vierteljährlich melden müssen. Die aktuellsten Zahlen stammen aus dem zweiten Quartal 2013. Für Spannung ist gesorgt.

Danach haben sowohl George Soros als auch John Paulson ihre Beteiligung am SPDR Gold Trust, dem weltgroßen Goldfonds, deutlich heruntergefahren. Paulson reduzierte seine Anteile am Fonds SPDR Gold Trust auf 10,2 Millionen Anteile. Zum Ende des ersten Quartals lag der Wert mit 21,8 Millionen Anteilen noch mehr als doppelt so hoch. Verkauft wurden überdies Optionen zum Kauf von Aktien des Goldförderers Barrick Gold. 

Damit ändert Paulson seine bisherige Strategie. Lange Zeit galt der US-Investor, der mit Wetten auf ein Platzen der Immobilienblase schwer reich wurde, als größter Gold-Optimist am Markt. Ein Einbruch des Goldpreises um 23 Prozent im zweiten Quartal scheint seine Meinung nun geändert zu haben. Erstmals seit 2011 reduzierte der in New York ansässige Hedgefonds von Paulson seine Goldbestände.

Einst war Paulson der gefeierte Star der Hedgefonds-Szene. Er verdiente Milliarden, weil er auf den Crash am US-Immobilienmarkt wettete. Doch zuletzt geriet Paulson massiv unter Druck. Mit seiner Wette auf steigende Goldpreise fuhr er in diesem Jahr hohe Verluste ein. Das von ihm verwaltete Vermögen schmolz von knapp 40 auf heute 18 Milliarden Dollar zusammen.

Soros wettet gegen die USA
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10 Kommentare zu "Soros, Paulson, Buffett & Co.: Börsengurus setzen auf Aktien"

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  • @Jean Sie haben recht. In einer ersten Reuters Meldung war noch von einer Reduzierung der Coca Cola Anteile die Rede. Erst später wurde dies korrigiert.

    http://www.huffingtonpost.com/2013/08/15/warren-buffett-kraft_n_3760424.html

  • Falsch Coke hat er nicht. Reduziert

  • Bei der Wirtschaftsbeilage des Neuen Deutschland sitzen doch gewiss nur zwei drei Praktikanten welche von "Kommunikationsagenturen" gelieferte Texte pasten.

    Ganz arme Tropfe.

  • Und täglich grüßt die Gehirnwäsche....
    Ich könnte kein Redakteur einer Zeitung sein.
    Man "muss" helfen so viele offensichtliche Lügen und Manipulationen zu verbreiten.
    Für das armselige Gehalt. Wie kann man sich selber noch im Spiegel anschauen und wie sehen "Freunde" einem ?
    Wäre mal interessant zu wissen....

  • Sein aufrichtiger Patriotismus gegenüber Amerika verleitet ihn zum Hilfspakt mit der Politik. Ein Fehler über den bereits größere Imperien zu Grunde gegangen sind. Wie zum Beispiel Sir Henry Pellat's Imperium, dass in der Blütezeit 25% der kanadischen Wirtschaft umfasste, bevor die Regierung anfing zu enteignen und zu hintergehen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Man kann sich so eine [...] namens Warren Bufett ansehen: folgen muß man ihr nicht.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Stanilsav Lém soll dafür so eine Geschichte erfunden haben: den Kosmokrator, ein Raumschiff, das deswegen umgekippt war, da der bordeigene Rechner aufgrund der ganzen Raumdaten-Informationen aufgrund der Menge von Informationen schlichtweg kollabiert gewesen sein soll.

    7Milliarden Menschen betreiben einen Hyper-Rechner: Kinder, das wird kippen wie der Kosmokrator.

    Und der kippt grade dass die Schwarte kracht.

  • Die Summe der Beteiligungen in Buffetts Berkshire Hathaway übertraf erstmals die Marke von 100 MILLIARDEN US-Dollar, nicht Millionen!

  • So langsam werden auch die alten "Guros" senil.

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