Soziale Finanz-Netzwerke: Reden ist Silber, Vergleichen ist Gold

Soziale Finanz-Netzwerke
Reden ist Silber, Vergleichen ist Gold

Einen Bankberater brauchen private Investoren längst nicht mehr. Im Internet entstehen neue Plattformen, auf denen Finanzinteressierte ihre Strategien vergleichen, Produkte bewerten und sogar vergünstigt kaufen können.
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DüsseldorfRein in den Laden, Verkäufer befragen, Produkt auswählen und dann schnell zur Kasse – geht es um Fernseher oder Kühlschränke, macht das kaum noch ein Kunde. Zuerst wird im Internet intensiv über die Vor- und Nachteile des Kaufs diskutiert, werden Testberichte gewälzt und Preise verglichen. Das gibt es jetzt auch für Finanzprodukte.

Die neuen Portale funktionieren nach dem Prinzip von Sozialen Netzwerken. Die Mitglieder können hier Produkte und Berater bewerten, ihre Depots veröffentlichen, miteinander diskutieren und das Gelernte gleich in der Praxis umsetzen. Transparenz und intensive Kommunikation sollen dabei die größten Unterschiede zur Beratung bei herkömmlichen Geldinstituten sein.

Lesen Sie den ganzen Artikel und weitere zum Thema in unserem Dossier „So werden Sie mühelos zum Finanzprofi“, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider.
Katharina Schneider
Handelsblatt / Finanzkorrespondentin

Kommentare zu " Soziale Finanz-Netzwerke: Reden ist Silber, Vergleichen ist Gold"

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  • Kurzer Hinweis zum Erwerb über die Börse: Der Erwerb (und der Verkauf) über die Börse ist bei moneymeets ebenfalls möglich. Auch hier werden die gleichen Innenprovisionen wie auch sonst an moneymeets gezahlt. moneymeets zeigt diese Innenprovisionen auf und erstattet auch in diesem Fall. Auch ohne, dass Mitglieder das / die betreffenden Depots, Vermögenswerte oder andere Informationen hierzu veröffentlichen.

    Dieser Kommentar wurde von moneymeets, Johannes Cremer, verfasst.

  • Oh Gott, er tummelt sich auch hier

  • P2P-Kredite sind längst im Angebot. Verbraucherportale und Bewertungen ebenfalls. Das Problem ist jedoch vielmehr, dass es immer noch professionelle Bewerter gibt, wenig Transparenz und die Rechte der Menschen gefärdert sind.

    Banken werden wenigstens zu mehr Transparenz verpflichtet - völlige Transparenz (vgl. Fondsbanking und Riester)ist jedoch immer noch ein Wunschkonzert. Ein unabhängiger Vergleich ist wichtig. Doch hier ist es - wie bei Versicherungen - schwierig. Sind die Portale noch unabhängig oder warum ähneln sich diese, auch vom Angebot her.

    Es liegt die Vermutung nahe, dass Deutschland erneut bei einem Thema schlichtweg verschläft: https://www.youtube.com/watch?v=gKj42kY80OE&list=PLjapQRyiH5MRzpBV24DU6A7V5NCAhEdRm&index=1

    Hier liegt es wieder mal an der Politik, die Rahmenbedingungen zu schaffen - auch großen Finanzinvestoren und ihre Lobby-Arbeit "Nein" zu sagen!

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