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George Soros droht eine Milliarden-Steuernachzahlung

Der Starinvestor fordert in der Öffentlichkeit gerne höhere Steuern für Reiche. Jetzt stellt sich heraus: George Soros hat offenbar selbst jahrelang Steuerzahlungen verzögert. Nun droht ihm ein Milliarden-Steuerbescheid.
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Der Starinvestor George Soros soll sein Vermögen unter anderem über Steuertricks vergrößert haben. Nun droht ihm eine Milliardennachzahlung. Quelle: AFP
Probleme für George Soros?

Der Starinvestor George Soros soll sein Vermögen unter anderem über Steuertricks vergrößert haben. Nun droht ihm eine Milliardennachzahlung.

(Foto: AFP)

DüsseldorfIn der Öffentlichkeit fordert der Investor George Soros gerne höhere Abgaben für Reiche. Noch 2011 sagte er in einem Interview: „Auch ich müsste mehr Steuern zahlen.“ Nun sieht es so aus, als wären das nur leere Worte gewesen. Soros soll einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge jahrelang ein Schlupfloch im US-Steuerrecht genutzt haben, mit dem er 13,3 Milliarden Dollar am amerikanischen Fiskus vorbeischleuste. Durch eine Lücke im Gesetz konnte der 84-Jährige offenbar Steuerzahlungen auf Kundengebühren hinauszögern, indem er sie in seinen eigenen Fonds zurückinvestierte. Das soll aus irischen Akten hervorgehen.

Diese Praktiken könnten für Soros nun teuer werden. Denn der amerikanische Kongress schloss das Schlupfloch bereits im Jahr 2008 und forderte Hedgefonds-Manager auf, die aufgehäuften Schulden bis 2017 zu bezahlen. Für George Soros bedeutet das laut Berechnungen von Bloomberg eine Nachzahlung in Höhe von 6,7 Milliarden Dollar. Soros wollte den Vorwurf gegenüber der Nachrichtenagentur nicht kommentieren.

Der Investor soll einen Teil seines Vermögens noch vor Schließung der Gesetzeslücke nach Irland gebracht haben. Bloomberg-Angaben zufolge zeigen die Unterlagen, dass Soros über solche Steuertricks einen Großteil seines Geldes anhäufte. Das Vermögen des Investors wird auf fast 30 Milliarden Dollar geschätzt.

  • lih
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8 Kommentare zu "Starinvestor: George Soros droht eine Milliarden-Steuernachzahlung"

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  • Hat sich Soros in der Ukraine verspekuliert?

    Der Investor George Soros hat in einem an Panik grenzenden Artikel neue Milliarden-Kredite der EU für die Ukraine gefordert. Zugleich soll die EU die Russland-Sanktionen aufheben.

    Der Grund des geopolitischen Rundumschlags: Soros fürchtet um sein Geld, das er in der Ukraine investiert hat. Er will es sich von den europäischen Steuersklaven holen und zieht dafür virtuos alle Register in der Kunst der politischen Manipulation.

  • Nun ist George Soros ja kein Menschenfreund, denn wäre er einer, so würde er Regierungen nicht permanent auffordern sich (unnötigerweise) zu verschulden, nur seines eigenen Profits wegen.

    Irgendwann kriegen sie alle an die Büx und sie müssen dann für ihre Missetaten geradestehen.

  • es hat schon seinen grund warum die nagativaulese bei unseren politikern so stark vertreten ist.

  • Soros bleibt sich treu: Wasser predigen und Wein trinken!!! Wenn er mehr Steuern hätte zahlen wollen, dann kann er sicher in jedem Staat dieser Erde auch 10 Milliarden freiwillig in die Staatskasse einzahlen - statt rumzuschwafeln .Schon seine ganzen Aufrufe, in denen er Staaten mehr oder weniger direkt auffordert, Rettungspakete und Bürgschaften für Griechenland, Ukraine etc. in zig Milliardenhöhe zu spendieren, haben nur einen Zweck: Seine Spekulationen so abzusichern, dass er selbst risikolos Milliarden-Gewinne einfahren kann, während die dummen Steuerzahler in Europa dafür haften. Man fragt sich immer, wieso solche Leue dann für ihre "Gastbeiträge" in internationalen Medien noch ein Forum geboten bekommen??

  • Und die Steuerverschwänder müssen genauso vor Gericht gestellt werden, wie die Steuerhinterzieher.

  • "mit dem er 13,3 Milliarden Dollar am amerikanischen Fiskus vorbeischleuste"

    Perverse Welt! Andere verrecken, weil sie 1000$ für eine Operation nicht aufbringen können!

  • Es geht längst nicht mehr um"NEIDSTEUERN"!!!
    Wer immer noch dieses Pferd reitet,hat nichts kapiert.
    Die legalen "Steuervermeider",die das nur mit Hilfe der Politik tun können,müssen zur Kasse,genau wie die Steuerhinterzieher.

  • Wasser predigen und Wein saufen!
    Höhere Steuern für Andere zu fordern ist immer leicht, besonders wenn es sich um die "Neidsteuern" handelt.

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