Trauerspiel
Tui

Das von Vorstandschef Michael Frenzel gesteuerte Reise- und Schifffahrtsunternehmen wird für 2006 keine Dividende zahlen.

Tui senkte gerade das Gewinnziel für 2008, feuert 3600 Mitarbeiter und will Teile der Schifffahrtsparte und Immobilien abstoßen. Mit diesen Notverkäufen soll der Schuldenberg um eine Milliarde auf 2,5 Milliarden Euro schmelzen. Wegen der reduzierten Gewinnerwartung werden hohe Abschreibungen auf den Unternehmenswert fällig. Neue Strategien im Internet- und Fluggeschäft sowie der Einstieg in den Kreuzfahrt-Massenmarkt sollen die Wende bringen, die Schifffahrtsparte Hapag Lloyd vorerst im Konzern bleiben. Trotzdem wirken die Maßnahmen wie ein finaler Kehraus vor der Zerschlagung des Konzerns. Doch selbst wagemutige Finanzinvestoren dürften nicht Schlange stehen in Hannover. Anleger sollten lieber nicht auf eine allzu üppige Abfindung spekulieren. Ein Trauerspiel!


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