Überrendite gegenüber Index gefragt
Jagd nach guten Managern geht weiter

Um möglichst konstante Renditen zu erzielen, setzen institutionelle Vermögensverwalter verstärkt auf eine neue Kombination von aktivem und passivem Portfoliomanagement in speziellen Fondskonstruktionen. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist entscheidend, dass der aktive Fondsmanager kontinuierlich Überrenditen erzielt.

Die Rendite eines Investmentfonds speist sich aus zwei Quellen: zum einen aus der Wertentwicklung des gewählten Marktsegments und zum anderen aus der aktiven Entscheidung des Portfoliomanagements, einzelne Titel oder Segmente im Vergleich zum Markt beziehungsweise zur Benchmark anders zu gewichten. Ein herkömmlicher Investmentfonds vereint diese beiden Komponenten der Marktrendite („Beta“) und der Überrendite („Alpha“) entlang einer einheitlichen vorher definierten Benchmark wie etwa dem Dax. Institutionelle Anleger betrachten die Renditequellen zunehmend separat. Dabei interessieren sie sich insbesondere für das Alpha. Zeigt es doch, ob ihr Asset-Manager besser als der Markt abschneidet.

In innovativen Fondskonzepten können Marktrendite und Überrendite aus unterschiedlichen Anlagesegmenten kombiniert werden. Das kann etwa dazu führen, dass Marktrisiko und Marktrendite eines Aktienindizes abgebildet, der Mehrertrag aber mit einem aktiv gemanagten Rentenportfolio erwirtschaftet wird. Die Überrendite wird also auf das Risiko-Rendite-Profil eines anderen Anlagesegments übertragen („Alpha Porting“).

Das bedeutet in der Praxis, dass der Fonds über Derivate mit nur einem geringen Teil des Vermögens wirtschaftlich komplett die Wertentwicklung einer Benchmark nachvollzieht. Der verbleibende, größere Teil des Vermögens wird aktiv als Rentenportfolio verwaltet. Der Anleger erhält somit das Risiko- und Ertragsprofil seiner Benchmark und generiert zusätzlich zur Marktrendite eine aktiv erwirtschaftete Überrendite aus einem anderen Anlagesegment. Dafür sind zwei Dinge notwendig: Das aktive Fondsmanagement muss in der Lage sein, wiederholbar und konstant einen Mehrertrag zu erwirtschaften. Darüber hinaus muss das Fondsmanagement mit dem Einsatz von Derivaten vermeiden, dass bei der Erwirtschaftung der Überrendite zusätzliche Marktrisiken entstehen.

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