Umfrage unter 18 Banken
Banken schrauben Dax-Prognose herunter

Aktienstrategen sind angesichts der jüngsten Kursverluste an den Börsen skeptischer geworden und haben ihre Jahresprognosen für den Deutschen Aktienindex (Dax) etwas herunter geschraubt.

HB FRANKFURT. Nach wie vor rechnen die Experten allerdings damit, dass der wichtigste deutsche Börsenindex - gestützt von der positiven Entwicklung bei den Unternehmensgewinnen - in den kommenden Monaten leicht zulegen wird.

„Wir haben die Prognosen etwas gesenkt. Aber nicht weil die Fundamentaldaten schlechter geworden sind, sondern deshalb, weil der Markt sich mittlerweile so weit von unseren ursprünglichen Schätzungen entfernt hat, dass diese einfach nicht mehr zu erreichen sind“, begründet Carsten Klude, Aktienstratege bei MM Warburg, seinen Schritt. Mitte August war der Dax belastet von der Angst der Anleger vor negativen Auswirkungen des hohen Ölpreises auf die Weltwirtschaft bis auf knapp über 3600 Zähler eingebrochen. Klude hat sein Dax-Kursziel auf 4200 Punkte von zuvor 4600 Punkten heruntergeschraubt. „Die entscheidende Frage für die weitere Entwicklung des Marktes ist: Wie entwickelt sich der Ölpreis?“

Im Schnitt erwarten die 18 von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Banken einen Dax-Stand zum Ende des Jahres von rund 4 170 Punkten nach einer Schätzung von rund 4 340 Punkten im Juli. Vom jetzigen Niveau aus müsste der Leitindex somit noch rund acht Prozent zulegen und würde das Jahr mit einem Kursplus von rund fünf Prozent beenden. Im vergangenen Jahr hatte der Dax noch einen rasanten Höhenflug hingelegt.

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