Value Investing
Die schwierige Perlensuche



So einfach die Ermittlung des fairen Wertes einer Gesellschaft in der Theorie erscheint, so schwierig ist die Umsetzung. Beim Ansatz des „Value Investing“ werden zuerst Unternehmens-Informationen genutzt, die als solide und sicher gelten und die Zukunft einer Gesellschaft und damit einer Aktie wesentlicher realistischer und mit weniger Optimismus als üblich beurteilen.

Wegen des an den Aktienbörsen regelmäßig zu beobachtenden Herdentriebs neigen Anleger oft dazu, die jüngere Vergangenheit höher zu bewerten als weiter zurückliegende Börsenphasen. Dies hat oft zur Folge, dass aktuellen Aktien-Favoriten auch gute Chancen für die nahe Zukunft eingeräumt werden. Im Gegensatz dazu werden in jüngster Vergangenheit vernachlässigte Aktien oft weiter ignoriert, was bei diesen dann dazu führt, dass die Kurse unter ihren fairen Wert fallen.

Investieren wie Warren Buffett

Die Wissenschaft: US-Wissenschaftlern zufolgen bringen Aktien mit niedrigem Kurs/Buchwert-Verhältnis, die Value-Investoren wie Warren Buffett (Foto) bevorzugen, jährlich einen um mehr als zehn Prozent höheren Ertrag als Aktien mit hoher Kurs/Buchwert-Relation.

Verhaltenstheorie: Forscher haben nachgewiesen, dass Aktienkurse durch Entscheidungen von Menschen bestimmt und dabei immer wieder systematisch Fehler begangen werden. Diese Fehler führen zu Ineffizienzen und Bewertungs-Anomalien an den Märkten.

Bewertung: Die Ermittlung des fairen Wertes erfolgt in drei Schritten: Begonnen wird mit dem Buchwert, über den die verlässlichsten Informationen vorliegen. In der Folge werden der Ertragswert und der Wert des möglichen Wachstums einer Firma untersucht und zum Buchwert addiert.

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