Vergleich der Vermägensverwalter: Wie Firstfive die besten Geldmanager ermittelt

Vergleich der Vermägensverwalter
Wie Firstfive die besten Geldmanager ermittelt

Traditionell verstecken sich Banker gern hinter der angeblichen vom Kunden gewünschten Diskretion, wenn es um die Details ihrer Arbeit geht. Dabei haben diese Kunden jede Menge Fragen: Welche Risiken geht der Verwalter mit meinem Geld ein? Wie gut ist seine Rendite im Vergleich zur Konkurrenz?

Wie also misst man die Leistungen einer Zunft, die Verschwiegenheit zu ihren Kernkompetenzen zählt? Seit sechs Jahren versucht die Frankfurter Ratingagentur Firstfive (www.firstfive.com), Licht ins Dunkel zu bringen.

Das Unternehmen vergleicht für Privatleute und institutionelle Auftraggeber die tatsächlich erzielten Renditen der Vermögensmanager anhand echter Kundendepots. Die Hessen verfügen über eine Datenbank mit 150 Depots von mehr als 70 Banken und Vermögensverwaltern. Firstfive misst auch die Risiken, die ein Verwalter mit dem anvertrauten Geld eingeht. Wie stark schwankte der Depotwert im Verlauf eines Jahres? Die Kennzahl Risiko in den Tabellen auf Seite 108 gibt darüber Aufschluss.

Weitere Details aus der Arbeit der Verwalter werden für die Kunden transparent: Wie oft schichtet er um? Was kauft und verkauft er wann? Wie hoch sind die Anteile von Aktien, Renten und Bargeld im Depot? Der Service kostet private Anleger 1160 Euro im Jahr. Dafür erhalten sie monatliche Ranglisten. Um in das Ranking zu gelangen, muss der Vermögensmanager ein Jahr lang den Depotbestand sowie sämtliche Kauf- und Verkaufsvorgänge an Firstfive übermitteln. Die Daten werden dort anonymisiert. Eine Software errechnet, wie das Depot im Vergleich zu den anderen abschneidet.

Seit 2004 berechnet Firstfive neben der Rendite die Kennzahl Sharpe Ratio.

Diese setzt die um den risikolosen Zins (den man zum Beispiel auch für Festgeld erhielte) bereinigte Rendite ins Verhältnis zum dafür eingegangenen Risiko. Je höher die Sharpe Ratio, desto geringer das Risiko für den Kunden, bei gleicher Rendite Geld zu verlieren. Einige Investmentprofis wie die Münchner PSM Vermögensverwaltung, die Wiener Raiffeisen Capital Management oder die Bank Gutmann, ebenfalls aus Wien, erzielen hier Werte bis 3,2. "Das sind hervorragende Zahlen, die zeigen, dass die Besten unter den Verwaltern vor allem in puncto Risikokontrolle ihr Geld wert sind", kommentiert Firstfive-Vorstand Jürgen Lampe.

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