Vermögensverwalter
Wer am meisten aus Ihrem Geld macht

Geld verdienen in Krisenzeiten - schwierig, aber nicht unmöglich. Wir zeigen, welche Vermögensverwalter am meisten aus dem Geld der Kunden machen, wie sie das schaffen und warum sie sich auf turbulente Zeiten einstellen.
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DüsseldorfErst die US-Immobilienkrise, dann die Bankenkrise, jetzt die Schuldenkrise der Staaten - noch nie war es so schwer, sein Geld anzulegen. Das geben selbst die Profis zu. Nichtsdestotrotz haben es einige geschafft, nicht nur unfallfrei durch die Krise zu kommen, sondern auch noch stattliche Renditen zu erzielen.

So wie die Wiener Privatbank Semper Constantia. Sie hat den Anlegern in den vergangenen fünf Jahren ein Plus von gut 130 Prozent beschert – so viel wie kein anderer Vermögensverwalter aus dem deutschsprachigen Raum. Das ergibt eine Auswertung des Datenanbieters Firstfive, der 300 Depots von 80 unabhängigen Vermögensverwaltern unter die Lupe genommen hat.

„Marktneutral“, so heißt das Portfolio, mit dem die Österreicher den Spitzenplatz in der Risikoklasse „dynamisch“ erobert haben; so unscheinbar das klingt, so aggressiv die Strategie, die dahinter steckt. „Man muss sich etwas trauen, wenn die Gelegenheit günstig ist“, sagt Elisabeth Staudner, Geschäftsführerin von Semper Constantia Invest. Als die Aktienkurse in der Finanzkrise auf dem Tiefpunkt angelangt waren, machte sich Semper Constantia auf die Jagd nach Schnäppchen. Aktien, Wandelanleihen und klassische Unternehmensanleihen – alles, was günstig aussah, kam in den Einkaufskorb. Im Frühjahr 2009 ging es an den Börsen wieder aufwärts, die Strategie zahlte sich aus. Innerhalb von zwei Jahren legte der Dax um mehr als hundert Prozent zu.

Inzwischen hat Semper Constantia angesichts von Schuldenkrise und drohender Rezession umgeschwenkt. „Im Moment sind wir sehr vorsichtig“, sagt Staudner. Die aktuelle Situation erinnere fatal an den Frühling 2008. Auch damals berichteten die Unternehmen noch gute Zahlen, die meisten Analysten gingen von stabilen Gewinnen aus – doch kurz darauf brachen die Märkte ein.

Um für ein solches Szenario gerüstet zu sein, haben die Experten das Portfolio extrem defensiv ausgerichtet. Der Anteil der Aktien im Portfolio beträgt nur noch zwölf Prozent, Staatsanleihen kommen gar nicht ins Depot. Die Cashquote liegt dagegen bei 50 Prozent. Da eine Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise nicht in Sicht sei, steige die Gefahr, dass aus der Furcht vor einer Rezession eine sich selbst erfüllende Prophezeiung wird.

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Traditionelle Konzepte haben ausgedient

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  • Inzwischen hat Semper Constantia den Anteil der Aktien im Portfolio au 12% reduziert, die Cashquote liegt dagegen bei 50 Prozent.
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    So so - und wo liegt das Geld? - Hoffentlich in Schweizer u.a. Banknoten in irgendeinem Tresor - wer glaubt, dass ein Cash-Guthaben bei einer Bank sicherer ist als Staatsanleihen ("kommen gar nicht ins Depot") ist ein Träumer.
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    Auch wenn Aktien durch ein Tal der Tränen gehen (werden) - am Ende ist die Beteiligung an ertragsstarken Unternehmen, die zudem über eine gesunde Substanz verfügen, besser als jede Nominalforderung - zumal wenn sie nur aus ein paar Zahlen auf Kontoauszügen besteht.
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    Und Selberdenkers Modell war ja wohl auch nicht verkehrt!

  • Die Überwachung übernimmt ein Computerprogramm, aktuell, fortlaufend, präzise und kostenlos.

  • Flossbach spielt für mich in der Champions League der Vermögensverwalter, mit einem enorm erfolgreichen Mischfond können auch Privatanleger partizipieren.

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