Verschärfung der Krise?
Euro gibt zum Dollar nach

Der Euro hat am Freitag zum Dollar nachgegeben. „Der Euro sieht etwas anfällig aus“, sagt Jeremy Stretch. Der Londoner Banker sieht den Grund für die Schwäche in Zypern und Italien.
  • 0

Der Euro hat am Freitag zum Dollar nachgegeben. Er notierte zuletzt bei 1,3074 Dollar 0,2 Prozent niedriger. Investoren befürchten eine Eskalation der Euroraum- Schuldenkrise. Die EU-Finanzminister tagen am heutigen Freitag in Dublin, um die Lage in Zypern, Griechenland und Slowenien zu erörtern. Das Handelsblatt hatte berichtet, dass sich die Diskussionen über direkte Bankenrekapitalisierungen aus dem europäischen Rettungsfonds sich im Kreis bewegen.

„Der Euro sieht etwas anfällig aus”, sagte Jeremy Stretch, Leiter Devisenstrategie bei Canadian Imperial Bank of Commerce in London. „Die Widerstandsfähigkeit des Euro in letzter Zeit war überraschend. Wir sehen uns nun alle europäischen Ereignisse genauer an. Strukturelle Negativfaktoren gibt es, wo immer wir hinschauen, ob es Zypern, Portugal, Slowenien oder die italienische Politik ist.”

Der Schweizer Franken war zum Euro bei 1,2163 Franken 0,3 Prozent fester. Zum Dollar gewann die eidgenössische Währung 0,1 Prozent auf 93,03 Rappen. Der Yen war zum Euro bei 129,53 Yen 0,8 Prozent höher, zum Dollar zog er um 0,6 Prozent auf 99,07 Yen an.

Kommentare zu " Verschärfung der Krise?: Euro gibt zum Dollar nach"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%