Vor allem die Deutsche Telekom hat es den Analysten angetan: Anleger ordern wieder Telekomaktien

Vor allem die Deutsche Telekom hat es den Analysten angetan
Anleger ordern wieder Telekomaktien

Sie gehören plötzlich wieder zu den Gewinnern: die Telekomaktien. Lange Zeit von den Anlegern verschmäht, erlebten die europäischen Branchentitel ein fulminantes Comeback: Der Branchenindex MSCI-Telecom stieg seit Jahresbeginn um über 20 Prozent und ließ den Deutschen Aktienindex (Dax) damit hinter sich.

DÜSSELDORF. Gleich mehrere Gründe regen die Anleger zum Kauf an: Sie honorieren, dass die Konzerne fleißig ihre Schulden abgebaut haben. Sie setzen darauf, dass die Kostensenkungsprogramme endlich auf die Gewinne durchschlagen. Sie hoffen, dass die Unternehmen den höheren Cash-Flow für Aktienrückkäufe oder höhere Dividenden verwenden. Und sie rechnen noch in diesem Jahr mit besseren Ratings.

Die Analysten von Goldman Sachs haben deshalb gleich den gesamten Sektor von „neutral“ auf „attraktiv“ hoch gestuft. Goldman begründete den Schritt mit den besseren Wachstumsaussichten im Mobilfunkgeschäft mit einem erwarteten Plus von bis zu acht Prozent.

Vor allem die Deutsche Telekom hat es den Analysten angetan: Zwei von drei Anlageexperten empfehlen den Wert zum Kauf. Vorstandschef Kai-Uwe Ricke mache einen guten Job, sagt Werner Stäblein, Analyst bei der ING-BHF-Bank. Ricke, der seit mehr als einem Jahr im Amt ist, hat den Schuldenberg der Telekom um über 15 Milliarden auf 50 Milliarden Euro abgetragen. Die Analysten der WGZ-Bank rechnen damit, dass die Nettoverschuldung bis 2005 auf rund 40 Milliarden Euro gedrückt werden kann. Analyst Stäblein argumentiert: „Die jüngsten Zahlen waren sehr positiv.“ Die Telekom hat ihre Kundenzahl 2003 um 13 Prozent auf 66,2 Millionen steigern können. In den USA verzeichnete T-Mobile sogar einen Kundenzuwachs von 32Prozent auf 13,1 Millionen zahlende Nutzer.

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