Wachstums- und damit auch Kurschancen versprechen jedoch auch Institute in weniger beachteten Regionen
Bei Banktiteln lohnt der Blick ins Ausland

Als solide Werte gelten ABN Amro, UBS und Credit Suisse. Von deutschen Papieren raten die Experten eher ab.

DÜSSELDORF. Trotz der fast durchweg positiven Quartalszahlen kommen die Aktien der deutschen Banken nicht in Fahrt. Die Kurse fast aller Papiere haben sich in den vergangenen Tagen bestenfalls seitwärts bewegt. Und für die meisten Experten steht fest: Auch weiterhin sind Titel aus anderen europäischen Ländern die bessere Wahl.

Dabei sprechen zumindest die Zahlen für das jüngst abgelaufene Quartal eine andere Sprache. Die Hypo-Vereinsbank verbuchte einen Gewinnsprung. Die Deutsche Bank verdiente im ersten Quartal 1,1 Mrd. Euro und erreichte damit eine Vorsteuerrendite von 33 Prozent. Auch die Allianz-Tochter Dresdner Bank überraschte positiv. Allein die drittgrößte börsennotierte deutsche Bank, die Commerzbank, musste in einigen Bereichen Rückschläge hinnehmen und konnte damit nicht an den positiven Trend anknüpfen.

„Die positiven Zahlen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die deutschen Banken im internationalen Vergleich weiterhin hinterherhinken“, sagt Dieter Hein, Analyst bei Fair Research. Vor allem auch, da das erste Quartal von einem sehr starken Handelsgeschäft geprägt war, was sich nur schwer wiederholen lasse.

Echte Anlagechancen sehen die Strategen unter den deutschen Titeln daher kaum. Für Hein ist nur die Aktie der Deutschen Bank zurzeit interessant, da diese nicht nur als einziges deutsches Institut zumindest im europäischen Mittelfeld mitspielen könne, sondern das Papier zugleich günstig bewertet sei.

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