Wall Street
Boni dürften bis zu 10 Prozent sinken

Die Boni an der Wall Street dürften in diesem Jahr einer Studie zufolge zum ersten Mal seit 2011 sinken. Die Sondervergütungen zum Jahresende würden demnach insgesamt zwischen fünf und zehn Prozent niedriger als im Vorjahr liegen.

New YorkDie Boni an der Wall Street dürften in diesem Jahr einer Studie zufolge zum ersten Mal seit 2011 sinken. Die Sondervergütungen zum Jahresende würden insgesamt zwischen fünf und zehn Prozent niedriger als im Vorjahr liegen, ergab eine am Montag veröffentlichte Untersuchung der Beratungsfirma Johnson Associates.

Auf kleinere Auszahlungen müssen sich demnach vor allem Anleihenhändler einstellen: Bei ihnen dürften die Boni um 20 Prozent sinken, weil sich der Bereich bei vielen Banken vergleichsweise schwach entwickelte. Hintergrund war die Unsicherheit über die weitere US-Zinspolitik.

Bei Investmentbankern, die Firmen an die Börse bringen, dürfte sich das Minus der Studie zufolge auf 5 bis 15 Prozent belaufen. Wegen der teils starken Kursausschläge an den Märkten haben viele Unternehmen in diesem Jahr ihren Gang aufs Parkett verschoben. Ganz anders sieht es dagegen aus für Banker, die Fusionen und Übernahmen einfädeln: Bei ihnen könnten die Boni um 20 Prozent steigen. Trotz der Turbulenzen an den Märkten ist das Fusionsfieber weltweit ungebrochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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