Weltbörsen 2011: Die USA feiern ein erstaunliches Comeback

Weltbörsen 2011
Die USA feiern ein erstaunliches Comeback

Nicht nur Europa steckt in der Krise, auch die USA haben ein Schuldenproblem. Doch ausgerechnet die US-Börsen entwickeln sich überdurchschnittlich gut. Die Weltbörsen im Vergleich.

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    Kommentare zu "Die USA feiern ein erstaunliches Comeback"

    Alle Kommentare
    • Zusätzlich zu den ungleichen Ausgangsvoraussetzungen und Standortvorteile erschwert die deutsch-französische Interessengemeinschaft eine Harmonisierung der Wirtschaften innerhalb der Eurozone.
      Die heutige EU-Regeln, das Gesetzt des Stärkeren oder Eigene Verantwortung, können langfristig nur zum Scheitern der EU führen.
      Wenn die Verträge nicht in dem Sinn geändert werden dass die Interesse der Währungsunion und EU insgesamt vorrangig vor den nationalen Interessen gestellt werden, ist Europa schon jetzt als gescheitert zu betrachten.

    • Hier werden Äpfel mit Autoreifen verglichen.
      Die USA ist eine Nation mit allem was dazu gehört.
      Die EU ist nur eine Freihandelszone in der gegeneinander auch mit unfairen Mitteln gekämpft wird.
      Wer glaubt dass wir langfristig die geringste Chance haben gegen die USA oder China und andere zu bestehen ist nur ein krankhafter Optimist.
      Entweder vollenden wir was unsere Vorfahren angefangen haben oder wir lösen alles auf weil die jetzige EU mit Währungsunion nicht überlebensfähig ist.

    • Der Euro ist immer noch überbewertet.
      Der realistische Wechselkurs des Euro liegt bestenfalls bei 1,20- zum US-Dollar.
      Es ist doch offensichtlich dass bei einem Jugendarbeitslosigkeit von über 40% in Spanien und Portugal, 28% in Italien und von Griechenland ganz zu schweigen der Euro weiter fallen muss damit diese Euroländer wieder wettbewerbsfähig werden.
      Ein starker Euro ist nur für Großkonzerne, vor allem deutsche, die ihr im Euroraum erzielten Gewinn ins Nichteuroausland investieren wollen, vom Vorteil.
      Diese Vorgehensweise kommt einer legalen Kapitalflucht gleich. Da wir es nicht verbieten können muss der Wert des Euro noch weiter fallen damit es mehr im Euroraum investiert wird.

    • Wenn Marktmanipulation etwas Erstaunliches ist, dann haben Sie recht. Druck wird dabei von den Reichsten aufs Volk verlagert, dass die Inflation zu tragen hat. Wer diesen Schritt befürwortet ist allerdings Abschaum der Gesellschaft. Und dennoch könnte dieser Schritt die amerikanischen Wirtschaftswissenschafter in ihrer Meinung bekräftigen, dass die Ausdehnung der Geldmenge nützlich ist und der Wirtschaft nichts anhaben kann, wie's ja so oft gefordert wird - zugunsten der elenden Elite wohlgemerkt. Kein Wunder, dass man überall versucht, das Volk zu kontrollieren, was ja auch durch solche Blogs wie diesen erleichtert wird.

      PS: Wer Schweinereien betreibt, läuft Gefahr vom eigenen Mist erstickt zu werden, da muss man schon mal die Gabelspitzen schärfen.

      Langsam kommt es mir so vor, dass die alle mit dem Leben spielen, und dass die Wissenschaft diese nahenden Probleme ganz übersieht. Damals hat sich solche Situation über zehn Jahre erstreckt. Gut, da haben wir ja noch ein bisschen Zeit. :-(

    • Erinnert irgendwie an Edgar Allen Poe..

    • ja, Gelddrucken machts möglich. Und alle andere Staaten äffen dem nach! Zum Glück wird die Masse mit Brot und Spielen dumm gehalten!

    • "...ausgerechnet die US-Börsen entwickeln sich überdurchschnittlich gut...".
      Das liegt daran dass die USA mit ihrer Politik der Geldvermehrung längerfristig Inflation zulassen und damit, auf Kosten aller, Druck aus dem Kessel nehmen. Europa versucht hingegen, um alles in der Welt Inflation zu verhindern, wodurch es zwangsläufig zu Wertberichtigungen kommt.

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