Welthandelsindex
Deutsche Firmen bleiben beliebt

Die Rekordjagd an den Börsen sorgt für Skepsis unter den Anlegern. Sie sehen die Rally an den Aktienmärkten auf einem wackeligen Fundament. Der neueste Welthandelsindex beweist das Gegenteil.
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FrankfurtDie Skepsis etwa der Topmanager über den jüngsten Höhenflug der Aktienmärkte hat einen entscheidenden Grund: Viele Börsianer führen die Kurssteigerungen an den Aktienmärkten im Moment allein auf das billige Geld der Notenbanken und auf die fehlenden Anlage-Alternativen zurück.

Den fehlenden Impuls seitens Wirtschaft und Konjunktur, den viele bislang vermisst hatten, sieht man bei der Kölner Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mittlerweile jedoch gekommen. Der Welthandelsindex, den das Haus jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt berechnet, ist im Februar auf 65,7 Punkte gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Dezember 2010. "Ich sehe eine wirklich gute Ausgangslage für dynamische Steigerungen auf der Nachfragekurve weltweit", sagt Markus Zschaber.

Dessen Gesellschaft wertet die vier wichtigsten Transport- und Handelswege - Schifffahrt, Schienen-, Straßen- und Luftverkehr - aus und gibt im Welthandelsindex einen umfassenden Überblick über das Handelsgeschehen weltweit. Indexstände über 50 Punkte zeigen bereits einen zunehmenden Welthandel, der damit außerdem einen positiven Einfluss auf die Aktienkurse haben dürfte. Unter 50 Punkten schrumpft dagegen der Welthandel, unter 45 Punkten sogar deutlich. Fallende Kurse wären die wahrscheinliche Folge.

Das aktuelle Niveau von über 65 Punkten ist für Zschaber ein Zeichen, dass speziell die exportorientierte deutsche Wirtschaft von der starken Nachfrage aus Asien, Lateinamerika, den USA, aber auch aus dem eigenen Land profitiert. Hinzu kommen die Absatzmärkte der Zukunft wie Indonesien, Thailand, Südkorea, Singapur, Vietnam, das Baltikum, Chile und Kanada, wo die Konsumenten deutsche Premiumprodukte immer mehr schätzen.

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Kommentare zu " Welthandelsindex: Deutsche Firmen bleiben beliebt"

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  • Leoni seit November 2011 + 38 %, BMW + 9 %, obwohl Performanceargumentation der Vergangenheit angehört, ach wäre es schön wenn es nur um das KGV gehen würde ! Somit aus heutiger Sicht für den Investor ein super Wert seit 2011, möge es der Autoindustrie gut gehen und den Zulieferern .....

  • Das KGV dient nur als EIN Indikator.

    BMW verdient relativ betrachtet erheblich mehr unterm Strich - hat damit auch ein wesentlich erfolgreicheres Mgmt - und liegt im gleichen KGV Bereich.

    Nein, Leoni ist ein ergebnistechnischer Underperformer, der heute einen auf die Mütze bekommt. Vollkommen zu Recht.

    Wer nur Elektro-Strippen anzubieten hat, ist ein Auslaufmodell.

    Conti und Co sind dagegen wirklich Erste Klasse.

  • Guten Tag, Sie schreiben im Artikel "Welthandelsportf. + 23 %" wo kann ich das einsehen ? Mit der Erstberichterstattung schreiben Sie im Juni 2012 "Hohe Kurspotenziale an den Börsen", dass war wohl war - der DAX stieg danach auch ca. 20 %, ist das Portfolio nur DAX bezogen ? Besser als viele Fonds scheint es aber wohl zu sein, müsste doch aber international sein, denn es ist ja der Welthandel- der MSCI ist nicht so gut in der Zeit gelaufen, wo wird also investiert ? Danke

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