Welthandelsindex
Florierender Handel verspricht Jahresendrally

Der Welthandelsindex steigt auf ein Rekordhoch. Deutsche Unternehmen sind die Profiteure. An der Börse könnten die Kurse daher weiter steigen und neue Rekordstände markieren.
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FrankfurtSpätestens seit der Dax die Schwelle von 9000 Punkten überschritten hat, sind die Anleger verunsichert. Wie weit kann es an der Börse noch aufwärtsgehen? Den Investoren ist klar, dass die positive Kursentwicklung in den vergangenen Wochen sehr stark von der lockeren Geldpolitik der Notenbanken getrieben wurde.

Es kommt daher an den Aktienmärkten die Frage auf, inwieweit das aktuelle Niveau an den Aktienmärkten durch fundamentale Daten gedeckt ist. Die aktuellen Quartalsberichte der Unternehmen sorgen derzeit jedenfalls für ein gemischtes Bild.

Einer, der an das Potenzial der deutschen Firmen glaubt, ist der Kölner Vermögensverwalter Markus C. Zschaber. Fest macht er dies an der steigenden Dynamik im globalen Welthandel. So stieg der Welthandelsindex, den die gleichnamige Vermögensverwaltungsgesellschaft exklusiv für das Handelsblatt berechnet, im Oktober auf ein neues Rekordniveau von 70,6 Punkten.

Einen Monat zuvor waren es noch 70,2 Zähler gewesen. Der Index bietet ein Gesamtbild des Welthandels, da er alle Handelsströme mit Schiffen, Flugzeugen, Eisenbahnen und Lastwagen zusammenfasst. Ab Indexständen über 50 Punkten wächst der Welthandel.

Zschaber erwartet, dass die weltweiten Handelsströme künftig weiter zunehmen werden, da die Firmen Investitionen nachholen müssten: "Die Unternehmen wurden durch das spätzyklische politische Krisenmanagement in der Euro-Zone verschreckt, was zu Zurückhaltung bei Investitionen und dem Lageraufbau geführt hatte", sagt der Vermögensverwalter. Das habe die globale Konjunktur gebremst.

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