Wer am meisten Aktien zurückkauft
Die Kurspfleger

Wenn Daimler schon bald für mehrere Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen sollte, dann liegt der Stuttgarter Automobilkonzern damit voll im – amerikanischen – Trend. Allein in diesem Jahr kündigten bereits 16 US-Unternehmen Aktienrückkäufe von mehr als fünf Mrd. Dollar an.

som DÜSSELDORF. Ganz vorne: Die Baumarktkette Home Depot mit 22,5 Mrd. Dollar sowie der Computerkonzern IBM und der Einzelhändler Wal Mart mit jeweils 15 Mrd. Dollar.

Wenn Firmen ihre eigenen Aktien vom Markt nehmen, steigt aus Sicht der Finanzmärkte der Gewinn, weil dieser sich künftig auf weniger Anteilsscheine verteilt. Die Eigenkapitalrendite steigt.

Das Management entscheidet sich meistens auf Druck einzelner Großinvestoren zu Aktienrückkäufen. Hinzu kommen oftmals auch mangelnde Investitionsperspektiven, also die fehlende Antwort auf die Frage, wohin mit dem vielen Geld. Dementprechend kaufen derzeit besonders gut verdienende Industrie-, vor allem aber Ölkonzerne am meisten Aktien zurück.

Das mit Abstand spektakulärste Rückkaufprogramm kündigte indes Microsoft an. Der Softwareriese versprach seinen Anlegern, bis 2011 Aktien im Wert von 70 Mrd. Dollar vom Markt zu nehmen. Das sind nur zehn Mrd. Euro weniger als Daimler-Chrysler am 21. August an der Börse wert war.

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