Wozu sind Aktien gut?
„Der beste Schutz gegen Geldentwertung“

Die Deutschen sind kein Volk von Aktionären – aber warum? Das Handelsblatt hat Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen gefragt, wie es um die Aktienkultur hierzulande bestellt ist und was sie den Anlegern in diesen unsicheren Zeiten empfehlen.
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Viele Deutsche haben Angst vor der Börse. Ist das gerechtfertigt?

Die Angst ist für mich nicht nachvollziehbar; die Deutschen sind stolze Mitarbeiter von Unternehmen und begeisterte Autokäufer, kaufen aber seltsamerweise nicht die Aktien der Unternehmen, von deren Produkten sie überzeugt sind. Es hat doch die Geschichte des letzten Jahrhunderts gezeigt, dass die Aktienanlage der beste Schutz gegen die Geldentwertung durch Inflation ist. Und das Aktienkurse schwanken ist kein Grund, nicht zu investieren; auch die Preise von Immobilien und anderen Wirtschaftsgütern schwanken stark - allerdings sieht man es dort nicht jeden Tag.

Friedrich von Metzler, Privatbankier

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Kommentare zu " Wozu sind Aktien gut?: „Der beste Schutz gegen Geldentwertung“"

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  • Erinnert mich auch stark an den Telefom-börsengang. Da jetzt wieder alle Finanzinvestoren aus Aktien aussteigen muß das Vakuum durch die Lemminge aufgefüllt werden, da die Kurse sonst noch weiter einbrechen würden. Nur weil Mitarbeiter einen Job haben, heisst das doch noch lange nicht das sie auch von den Produkten überzeugt sind. Dafür gibt es doch einen besseren indikator, den insider-barometer. bei dem sieht es glaube ich nicht so gut aus...;( Und nur weil Ackermann zuviel Geld übrig hat und berufsoptimismus verbreitet hat sein Medienwirksamer insider-Kauf keine fundamentale berechtigung.

    Also Finger weg von Aktien!

  • Frage:

    Weshalb sollte der Anstieg der Aktienkurse keine inflation sein?

  • Zitat:
    "Es hat doch die Geschichte des letzten Jahrhunderts gezeigt, dass die Aktienanlage der beste Schutz gegen die Geldentwertung durch inflation ist."

    na ja...
    ... das letzte mal gab es auch den Wiederaufbau und die Expansion, welche zu Wirtschaftswachstum und -im Zuge des Wettstreits der Systeme- zu breitem Wohlstand und Konsumfähigkeit geführt haben.

    Und heute?
    Auch nach der inflation werden sich die besitzverhältnisse und die daraus resultierende Einkommensentwicklung und Verteilung -mehr oder weniger- so bleiben, wie heute;
    dementsprechend wird sich auch die Konsumfähigkeit entwickeln. D.h.: tendenziell rückläufig.
    ... entsprechend wird sich auch die Absatzentwicklung verhalten.



    Achso, ich vergaß: wir "spielen" ja mit gezinkten Karten...

    ... wenn "unsere amerikanischen Freunde" u.a. handelsbilanzdefizitären Volkswirtschaften mit hoher Eigenheimquote (briten, iren, Spanier usw.) sich ihre Schulden weginflationieren lassen,
    können sich jene - mit der Sicherheit ihrer immobilie- ja wieder aufs neue Verschulden...


    wird das jetzt zur "Never-Ending-Story"?

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