Zertifikate
Wie sich Risiken vermeiden lassen

Preisrisiko: Zertifikate sind Finanzprodukte, die von einem Basiswert, beispielsweise einer Aktie oder einem Index abgeleitet sind. Da der Kurs des Basiswerts schwankt, verändert sich auch der Preis des Zertifikats. Zur Altersvorsorge eignen sich daher besonders Zertifikate auf breit angelegte Indizes wie den S&P 500, der 500 US-Aktien enthält. Solche Börsenbarometer federn starke Schwankungen einzelner Werte ab.

Volatilität:Strukturierte Produkte sind in der Regel aus anderen standardisierten Derivaten wie Futures und Optionen konstruiert. Der Wert solcher Papiere ist meist stark von den Schwankungen (Volatilität) der Kurse abhängig. Daher können Zertifikate an Wert gewinnen oder verlieren, wenn die Kurse um ein bestimmtes Niveau stark pendeln. Besonders anfällig für Änderungen der Volatilität sind Discountzertifikate. Sie können andererseits im Portfolio als Puffer gegen Kursverluste dienen.

Bonität: Sehr wichtig bei langfristigen Anlagen in Zertifikate ist die Zahlungsfähigkeit des Emittenten. Da die Papiere als Inhaberschuldverschreibungen konstruiert sind, ist der Handelspartner des Anlegers nicht der Kapitalmarkt, sondern die Bank, die das Zertifikat verbrieft hat. Wird die Bank zahlungsunfähig, dann ist das angelegte Geld wahrscheinlich verloren. Bonitätsratings von Standard & Poor’s oder Moody’s geben Auskunft über die Finanzkraft einer Bank.

Währungsschwankungen: Mit Indizes, die in ausländischen Währungen notieren, holen sich Anleger Wechselkursrisiken ins Depot. Dagegen helfen Quanto-Zertifikate, die beispielsweise den japanischen Nikkei-Index in Euro abbilden. Die Absicherung kostet den Anleger allerdings in der Regel Rendite. Die Bank kauft mit den zusätzlichen Mitteln Derivate, die das Währungsrisiko ausschalten.

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