Zinsen für das Kontensparen meist unverändert
Tagesgeld bringt in der Spitze wieder 4 Prozent

Spannung in das Spätsommerloch bringt das Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch (WPH): Am 1. September erhöht das norddeutsche Geldhaus seinen Zinssatz für Tagesgeld von 3,5 auf 4 Prozent. Außerdem sollen dann alle Kunden in den Genuss dieser Zinsen kommen, nicht mehr nur Neukunden.

rez FRANKFURT/M. Davon erhoffe man sich eine stärkere Nutzung des Produkts, erklärt Heiko von Aspern von WPH. Beim Abschluss garantiert das Haus den Zinssatz zudem für drei Monate. Die Anlagesumme ist auf 25 000 Euro pro Person begrenzt. Darüber hinaus bekommen Kunden nur einen an den 1-Monats- Euribor-Zinssatz gekoppelten Zinssatz von derzeit 1,3 Prozent. Ansonsten blieben die Tagesgeldkonditionen im August unverändert bei durchschnittlich knapp 2 Prozent.

Die aktuellen Angebote für Festgeld (pdf-Format)

Die aktuellen Angebote für Tagesgeld (pdf-Format)

Nur minimal höher bei im Mittel gut 2 Prozent hielten sich auch die Zinssätze für Festgeld mit einer Laufzeit von zwölf Monaten meist konstant. Den besten Zins bietet weiterhin die österreichisch- türkische Deniz Bank mit 3,6 Prozent. Anleger müssen hier aber mit einem verminderten Einlagenschutz von maximal 20 000 Euro leben. Einige Häuser senkten ihren Festgeldzins gegen den Trend am Kapitalmarkt leicht. Damit könnten Banken auf hohe Volumina auslaufenden Festgelds reagieren, sagt Sigrid Herbst von der FMH-Finanzberatung. Da viele Kunden automatisch verlängerten, sparten Geldhäuser so Zinskosten.

Das Handelsblatt veröffentlicht regelmäßig zum Monatsende aktuelle Tages- und Festgeldkonditionen.

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