Aktie der Münchner Rück

Konzern erschließt neue Geschäftsbereiche

Die Aktie der Münchener Rück hat einiges durchgemacht. Doch Analysten blicken mittlerweile optimistischer auf den Rückversicherer. Zudem dürften Aktienrückkäufe den Kurs stützen. Wie Anleger das nutzen können.
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Firmenzentrale der Münchener Rück: Der Rückversicherer hat schwere Zeiten hinter sich. Quelle: dpa

Firmenzentrale der Münchener Rück: Der Rückversicherer hat schwere Zeiten hinter sich.

(Foto: dpa)

Versicherer leben zurzeit nicht im Schlaraffenland. Zum einen lasten die niedrigen Zinsen auf den Erträgen, zum anderen ist der Wettbewerbsdruck hoch. Davor ist auch die Münchener Rückversicherung nicht gefeit. Allerdings gibt es einige Argumente, die für die Aktie des Unternehmens sprechen. Der Konzern erschließt gerade neue Geschäftsbereiche. So spielen beispielsweise Schäden durch Internetkriminalität wie Hackerattacken für viele Firmen eine immer größere Rolle.

Neben Versicherungen, die Unternehmen gegen Risiken aus dem Netz schützen, will die Münchener Rück auch Produkte gegen Imageschäden bei Firmen anbieten. Unter Bewertungsgesichtspunkten ist die Münchner Rück attraktiv. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Sicht des kommenden Jahres liegt mit einem Wert von neun im einstelligen Bereich. Mit Blick auf die Branche hat die Aktie Aufholpotenzial. Auch die Dividendenrendite ist mit knapp fünf Prozent überdurchschnittlich. Bis ins kommende Jahr hinein läuft zudem ein Aktienrückkaufprogramm, das die Kurse stützt.

Die glücklichsten und traurigsten Zocker aller Zeiten
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Die erfolgreichsten Trades - Platz 5: Jesse Livermore

Er war der Crash-Prophet des 20. Jahrhunderts. Jesse Livermore hat sowohl die Börsenpanik von 1907 als auch den Schwarzen Freitag von 1929 vorhergesagt – und darauf gewettet. Die erste Krise brachte ihm damals drei Millionen Dollar ein (heutzutage umgerechnet 70 Millionen Dollar), die zweite Krise spülte sogar 100 Millionen Dollar auf sein Konto, was heutzutage sage und schreibe 1,2 Milliarden Dollar entsprechen würde. Livermore selbst war allerdings kein gelernter Börsianer. Er hat auf eigene Faust investiert und ist für viele Spekulanten bis heute ein Vorbild.

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Platz 4: Andy Krieger

Der Optionshandel hat Andy Krieger reich gemacht. Als Händler der Bankers Trust Company wettete Krieger 1987 gegen den Neuseeländischen Dollar. Er war der Ansicht, dass der „Kiwi“ überbewertet sei. Seine Wette ging auf und bescherte dem Geldhaus Einnahmen in Höhe von 300 Millionen Dollar. Krieger selbst erhielt dafür von der Bank einen Bonus in Höhe von drei Millionen Dollar.

George Soros
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Platz 3: George Soros

Seine Wetten gegen das britische Pfund haben das Ansehen der Bank of England zerstört. Star-Investor George Soros hat 1992 mit riesigen Geldsummen gegen das Pfund gewettet. Wie Krieger fünf Jahre zuvor beim Neuseeländischen Dollar war auch Soros beim Pfund davon überzeugt, dass die Währung überbewertet sei. Nach mehreren Versuchen, das Pfund zu stabilisieren, musste die Bank of England letztlich klein beigeben. Die englische Währung verlor gegenüber dem Dollar 25 Prozent, Soros verdiente etwa eine Milliarde Dollar.

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Platz 2: Michael Hasenstab

Mit der Krise Geld verdienen – Michael Hasenstab von Templeton Global Bond Fund hat 2011 gezeigt, wie das geht. Entgegen der allgemeinen Stimmung kaufte Hasenstab irische Staatsanleihen in Milliardenhöhe. Die Position machte rund acht Prozent des gesamten Portfolios des Templeton Global Bond Fund aus. Mit der irischen Zustimmung zu den Troika-Bedingungen machte sich das Investment bezahlt. Denn nur so konnte die Pleite von Irland abgewehrt werden. Hasenstab erzielte mit dieser Anlagestrategie einen Gewinn von rund 2,5 Milliarden Dollar.

To match Special Report HEDGEFUNDS/PAULSON
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Platz 1: John Paulson

Die Subprime-Krise hat die Weltwirtschaft bedrohlich ins Wanken gebracht. Banken gingen pleite, Menschen mussten ihre Häuser aufgeben – nur einer hatte während der Krise gut lachen. John Paulson. Der Amerikaner wettete als einer der ersten gegen den Hypothekenmarkt, was ihm letztlich einen unbeschreiblichen Gewinn von 15 Milliarden Dollar bescherte. 2007 verdiente Paulson umgerechnet zehn Millionen Dollar pro Tag. Das war in etwa genauso viel wie J.K. Rowling, Oprah Winfrey und Tiger Woods verdient haben – zusammen.

NICK LEESON ARRIVES AT WATFORD MAGISTRATES COURTS
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Die schlechtesten Trades - Platz 5: Nick Leeson

Wegen ihm ist die Barings Bank, die bis dahin älteste Investmentbank Englands, pleitegegangen. Nick Leeson hat 1995 mit Call-Optionen auf den Nikkei sage und schreibe 1,4 Milliarden Dollar verbrannt. Zum Verhängnis wurde ihm ein Erdbeben in Kobe, das den Kurs des Nikkei fallen ließ. Um die Verluste wieder wettzumachen, setzte Leeson im Anschluss auf eine schnelle Erholung des japanischen Leitindex, die allerdings nicht eintrat. Nach einer Flucht über Brunei, Bangkok und Abu Dhabi wurde Leeson in Frankfurt am Main festgenommen und nach Singapur ausgeliefert, wo er seine Geschäfte tätigte. Dort wurde er wegen Urkundenfälschung und Betrug zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

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Platz 4: John Meriwether

Eine wagemutige Wette auf russische Staatsanleihen hat das Long Term Capital Management an den Rand der Pleite gebracht. Zu verantworten hatte diese Wette der Manager und Mitgründer des Fonds John Meriwether. Mit einem Hebel von 100 (!) pumpte er Geld in die Anleihen des postsowjetischen Staates. Zwischenzeitlich beliefen sich die Verluste des Fonds auf 4,8 Milliarden Dollar. Danach schritt die Fed ein, da befürchtet wurde, dass das internationale Finanzsystem zusammenbrechen könne. Am Ende betrug das Minus rund 1,9 Milliarden Dollar.

Vor und nach den Zahlen
Die Investmentbank JP Morgan hat für die Aktie Ende Oktober ein Kursziel von 185 Euro ausgegeben. Die am 6. November bekannt gegebenen Zahlen führten bis zum Handelsschluss zu einem moderaten Verlust von knapp einem Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres verbuchte die Münchener Rück einen Rekordgewinn von 2,4 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,1 Milliarden Euro. Zudem konnte der Konzern darauf verweisen, dass die Schäden geringer ausfielen als erwartet. Daher geht der Versicherer davon aus, dass das Gewinnziel von drei Milliarden Euro für das Gesamtjahr übertroffen werden kann.

Ein Wermutstropfen für die Börsianer war der Ausblick auf das kommende Jahr. Hier äußerte die Unternehmensführung Skepsis, ob sich die Höhe des Gewinns von 2014 wiederholen lässt.

Bonus für Zertifikateanleger
Die Barriere, die über die Auszahlung des Produkts am Laufzeitende entscheidet, liegt bei 132,90 Euro und damit 14,7 Prozent vom aktuellen Aktienkurs von 155,80 Euro entfernt. Das Bonus-Zertifikat der UBS (WKN: US67CX) kann zu rund 157 Euro erworben werden. Bewertungstag ist der 16. Dezember 2015. Wird die Barriere während der Laufzeit nicht berührt, erhalten Investoren zum Laufzeitende mindestens 171 Euro. Aus dem aktuellen Kurs und dem Bonus-Level, errechnet sich eine mögliche Seitwärtsrendite von 14,63 Euro rund neun Prozent pro Zertifikat. Da das Bonus-Zertifikat keine Kursobergrenze vorsieht, partizipieren Anleger unbegrenzt auch an höheren Kursen des Versicherers über das Bonus-Level von 171 Euro hinaus.

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