Analysten sehen ernst zu nehmende Alternative zu Investmentfonds Discount-Zertifikate sind besser als Aktien

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Und selbst negative Währungseinflüsse können Anleger mit den Discounts zumindest teilweise ausschalten. Weil der Euro im vergangenen Jahr fast 20 % gegenüber dem Dollar zulegte, verminderte sich die Performance der Oracle-Aktie von 28,76 % auf Euro-Basis auf nur 2,02 %. Mit einem Discount-Zertifikat auf die Aktie des US-Softwareherstellers erzielten Anleger immerhin eine Rendite von 23,82 %

Angesichts solcher Erträge rät Heiko Weyand von HSBC-Trinkaus Privatanlegern, „darüber nachzudenken, ihr Depot sukzessive in Discount-Zertifikate umzuschichten“. Studien belegten, dass damit Chancen und Risiken einer Geldanlage auf längere Sicht optimiert werden,“ sagt Weyand.

Lediglich in stark steigenden Märkten lohne es sich, auf das Direktinvestment in die entsprechende Aktie zu setzen. Die gute Performance von Dax und Co. spiegelt sich inzwischen in den Maximalrenditen der Discounts wider: Ein Zertifikat auf den EuroStoxx 50 mit einer Obergrenze in der Nähe des aktuellen Indexstandes (Cap 2 800 Punkte) und einer Restlaufzeit von einem Jahr verfügt derzeit über eine Maximalrendite von rund zehn Prozent. Vor einem Jahr war diese noch doppelt so hoch. Auch der Rabatt ist auf weniger als zehn Prozent zusammen geschrumpft, vor allem bei Discounts mit langen Laufzeiten. Für sehr lang laufende Discounts bewegt sich die Maximalrendite derzeit bei nur noch 6,5 %.

Weyand empfiehlt deshalb Rolling-Discounts. Bei diesen Zertifikaten investieren Anleger jeden Monat in ein Discount-Zertifikat mit einer Restlaufzeit von einem Monat. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich so eine attraktive Rendite. „Mit den Rollings können Anleger aktiv gemanagte Fonds aus ihren Depots verbannen.“

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