Anlage-Tipp: Fresenius Medical Care
Konservativ auf FMC setzen

Nach einem Plus der Fresenius-Medical-Care-Aktie von 42 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten ist eine Konsolidierung nicht auszuschließen. Selbst konservative Anleger können mittels Discount-Zertifikat dennoch eine zweistellige Rendite realisieren.

Der Gesundheitskonzern hat in der vergangenen Woche die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien abgeschlossen. Zudem meldete der Bad Homburger Anbieter von Dialyseprodukten und Therapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen vor wenigen Tagen den Verkauf von rund 100 Dialysekliniken in den USA. Dieser Schritt ist notwendig um Auflagen von Kartellbehören zu erfüllen, damit Fresenius den US-Mitbewerber Renal Care Group übernehmen kann.

Analysten loben die strategische Ausrichtung des Unternehmens und die Zahlen. Der Überschuss des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 455 Mill. US-Dollar. Gleichzeitig kletterte der Umsatz um neun Prozent auf den Rekordwert von 6,772 Mrd. US-Dollar. Anteilseigner können sich dabei über die neunte Dividendenerhöhung in Folge freuen. Die Werte lagen knapp oberhalb der Analystenerwartungen; die Folge war ein Kursanstieg über die 90-Euro-Marke.

Die Investmentbank Credit Suisse stufte die Fresenius-Aktie von "neutral" auf "outperform" herauf. Das Papier habe "signifikantes Aufwärtspotenzial". Credit Suisse hob das Kursziel auf 110 von 93 Euro je Aktie an. Fresenius Medical Care könnte in den USA von erleichterten Rahmenbedingungen für Dialyse-Anbieter profitieren, hieß es in einem Kommentar.

Nach einem Plus von 42 Prozent binnen der letzten zwölf Monate ist jedoch auch eine Konsolidierung nicht auszuschließen. So bietet sich für den konservativen Anleger ein Discount-Zertifikat der Dresdner Bank mit einem Cap bei 79,90 Euro an. Es bringt eine Rendite von 10,9 Prozent oder 8,3 Prozent pro Jahr, sofern die Aktie bis Juni 2007 nicht unter 90,00 Euro abrutscht. Deutlich spekulativer ist ein Discount Call von BNP Paribas; hier erhalten Sie maximal 1,00 Euro, wenn die Aktie im Juni über 79,90 Euro notiert, sonst drohen massive Verluste.

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