Anlagestrategie: Dax-Aufsteiger Lanxess schwächelt

Anlagestrategie
Dax-Aufsteiger Lanxess schwächelt

Die Aktie von Lanxess hat einen fulminanten Aufstieg hinter sich, doch seit ihrem Aufstieg in die erste Börsenliga musste sie Federn lassen. Die Skepsis ist groß. Wie Anleger davon profitieren können.
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DüsseldorfDer Kurs der Lanxess-Aktie, die Ende September 2012 in den Dax aufgestiegen ist, hat sich seit Anfang 2009 fast versechsfacht.  Doch seit Jahresanfang schwächelt der Titel und ist von seinem Allzeithoch von 68 Euro wieder rund zehn Prozent entfernt.

Die Analysten sind eher skeptisch. In ihren letzten Analysten haben die Experten die Lanxess-Aktie auf halten oder verkaufen eingestuft – mit weit auseinanderliegenden Kurszielen  zwischen 56 und 70 Euro. Was gegen weiter fallende Kurse spricht:  Lanxess gehört zu den preiswerten Chemiewerten. Vieles spricht dafür, dass im Kurs bereits einiges an Skepsis enthalten ist.

Aufgrund dieser Marktsituation sollten Anleger direkt in Lanxess-Aktie nicht direkt kaufen, sondern über Zertifikate in den Chemiekonzern investieren. Beispielsweise bietet das Capped-Bonuszertifikat der Deutschen Bank (WKN: DX3QKS) eine Rendite von mehr als elf Prozent, solange während der Laufzeit bis zum 20. November 2013 die Marke von 45 Euro nicht berührt oder unterschritten wird. Der Nachteil: Falls die Aktie über 70 Euro steigen sollte,  profitieren Anleger nicht mehr davon. 70 Euro beträgt der maximale Rückzahlungsbetrag. Auf dem Niveau der Sicherheitsschwelle von 45 Euro notierte Lanxess zuletzt vor einem Jahr.

Anleger, die lieber ohne Gewinnbegrenzung investieren möchten, sollten auf klassische Bonuszertifikate zurückgreifen. Allerdings müssen Investoren Abstriche beim Risiko machen. Ein Produkt der BNP Paribas (WKN: BP5H2X) bietet zwar mehr als zwölf Prozent Rendite, der Sicherheitspuffer liegt aber bei 50 Euro – nur rund 20 Prozent unterhalb des aktuellen Kurses. Falls die Schwelle während der Laufzeit bis Ende Dezember 2013 berührt oder unterschritten wird, entfällt die Bonuszahlung.

Dann entwickelt sich Bonusprodukt wie die Lanxess-Aktie – allerdings ohne Dividende. Die erhält die Bank für die Finanzierung der Bonusstruktur. Sämtliche hier erwähnten Bonuszertifikate haben nur ein geringes Aufgeld. Der Vorteil: Falls der Lanxess-Kurs deutlich fallen sollte, entspricht das Minus des Derivats ungefähr nur dem der Aktie.

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