Anlagestrategie

Gold glänzt wieder

Neun Monate lang kannte der Goldpreis nur eine Richtung: abwärts. Damit scheint es nun vorbei zu sein. Seit einem Monat steigt der Preis wieder zügig an. Mit welchen Produkten Anleger davon profitieren können.
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Begehrtes Gold: Nach einer längeren Talfahrt könnte der Preis wieder anziehen.

Begehrtes Gold: Nach einer längeren Talfahrt könnte der Preis wieder anziehen.

FrankfurtGold ist eine Krisenwährung. Es gilt als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten, als Fieberthermometer der Konjunktur: Je mehr Angst herrscht, desto höher steigt die Fieberkurve. Wenn die Entwicklung des Goldpreises also tatsächlich der Gradmesser dafür ist, wie viel Angst Anleger vor unsicheren Zeiten haben, dann schien aus Sicht dieser Anleger die Schulden-Krise der westlichen Industriestaaten schon im Juli 2011 ein jähes Ende gefunden zu haben: Innerhalb weniger Wochen fiel der Preis für eine Feinunze Gold von rund 1900 auf unter 1600 US-Dollar.

Nach einer dann 18 Monate lang währenden Phase, in der der Goldpreis zwischen 1600 und 1800 US-Dollar hin- und herpendelte, rutschten die Goldnotierungen ab April 2013 dann sogar noch einmal dramatisch ab. Bei 1200 US-Dollar pro Feinunze war die Talsohle erreicht. Das war Ende Juni der Fall. „Wer seine Goldbestände verkaufen wollte, hat dies in den vergangenen Monaten getan. Die Stimmung für Gold ist auf einem Tiefpunkt angelangt“, sagt Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank. Selbst ehemalige Gold-Optimisten wie Fonds-Manager John Paulson, größter Investor des SPDR Gold Trust, George Soros und Daniel Loeb haben ihre Gold-Bestände stark reduziert oder sogar ganz komplett aufgelöst.

Wie pessimistisch viele Anleger derzeit in Bezug auf Gold-Investments sind, macht die aktuelle Studie „Commitments of Traders“ (COT) deutlich, die einmal wöchentlich von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für den Rohstoffhandel CFTC (U.S. Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird. Demnach ist der Optimismus für Gold unter den befragten Rohstoffhändlern so gering wie seit sieben Jahren nicht mehr. „Das Stimmungstief ist allerdings ein sehr guter Contra-Indikator“, sagt Eugen Weinberg. Er verweist dabei auf die seit Ende Juni anziehenden Preise. „Dass der Goldpreis nun wieder steigt, obwohl die Stimmung für Gold auf einem Tiefpunkt ist, ist ein gutes Zeichen für weiter steigende Notierungen. Selbst der aufkommende Konjunkturoptimismus konnte den Preisanstieg bei Gold in den vergangenen zwei Wochen nicht bremsen“, so Weinberg.

Während viele private Anleger aus Angst vor weiteren Verlusten sich vom gelben Edelmetall verabschiedet haben, greifen die Profis nun kräftig zu. „Die massiven Goldverkäufe auf den Terminmärkten wirken verunsichernd auf Anleger“, sagt der Vermögensverwalter Holger Schmitz, Vorstand der Schmitz & Partner AG aus Brione in der Schweiz. „Gleichzeitig wird an den Kassamärkten sehr viel gekauft, allen voran von den Notenbanken. Anleger tun daher gut daran, sich nicht beirren zu lassen und weiterhin auf Gold zu setzen“, so Schmitz. In der Tat horten die Zentralbanken weiter fleißig Gold. Aktuell lagern in ihren Depots insgesamt rund 31.671 Tonnen, das ist etwa ein Fünftel des jemals geschürften Goldes.

Charttechnisch spannende Situation
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29 Kommentare zu "Anlagestrategie: Gold glänzt wieder"

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  • Die alten Männer müssen und mußten ihre Goldpapiere verkaufen und zwar so schnell, wie möglich. Das hat zwei Gründe: Zunächst läuft die Lebenszeit der alten Männer bald ab und sie können nicht mehr abwarten, wie sich die Weltfinanzsituation entwickelt und zum zweiten müssen die Papiere weg, weil ja nicht genug physisches Gold vorhanden ist, um es bei Anfrage ausliefern zu können. Wer hieraus eine Schwäche des Goldes erkennen will, sollte das Schulgeld bzw. das Bafög zurückzahlen, weil das Studium nichts gebracht hat. Hier hilft eigentlich nur der gesunde Menschenverstand. Also, Gold glänzt nicht wieder, sondern immer noch!!!

  • Jou Wännä, hast Recht!

    Das charmante an der eigentlich schrecklichen Lage ist dass Figuren wie "werner" oder auch "Eddie", "netshadow" und andere schon kurz nach dem Crash schlicht verstummen werden.

    Das Geplärre hat dann endlich ein Ende und das Niveau im Internet wird wieder so sein wie vor AOL 1998. Da kamen die Affen online...

  • Ich gebe Ihnen recht, wer andersdenkende als Idioten bezeichnet zeigt eigenlich dass er etwas geraucht hat das höllische Schmerzen verursacht oder er ist im zweiten Schuljahr von der Grundschule geflogen.

    Locker bleiben und sich amüsieren - die Dummheit andrer kann deine Chance sein:)

  • Spannend wird es ein paar Monate nach der Wahl, wenn Griechenland mal wieder auf einem guten Weg ist und trotzdem mittels Schuldenschnitt ein weiteres Mal gerettet werden muss.

    Das konnte natürlich von der Regierung niemand voraussehen...

    Das Ende ist schon nicht mehr so weit (2-10 Jahre)

  • das sagt einer, der noch nie eine Unze gesehen bzw. besessen hat.

  • Ja, wenn Sie sich woh fühlen - Ich wünsche Ihnen jedenfalls einen guten Schlaf und... träumen Sie weiter.

  • so dumm kann nur ein damischer bayer daher reden,einer der sich freut wieder voll auf die schnatze zu donnern.lassen wir ihm seinen derben spass

  • ja, was Herr Stock von sich gibt hält man im Kopf nicht aus!!

    Der Euro der Sargnagel von Europa wird immer mehr inflationiert und sinkt beständig gegen null!

    Was sagt den Herr Stock zur EU die nach Belieben Verträge bricht, ein Bundestag der Hunderte von Millarden den Banken in den Hintern bläst, Mikrozinsen und Inflation der EZB durch Geledmengenaufblähung - eine von der Politik gewollte kalte Enteignung der Bürger.

    EU Schuldensumpf eine Wirtschaftsauschwung der auf Schulden in nie dagewesener Höhe basiert??

    Das alles zerstört immens das Vertrauen der Bürger deshalb wähle ich auch eine Alternative für Deutschland - im Interesse von Europa!!

    Seit Wochen steigt die Rendite der 10 jährigen Staatsanleihen, ein Zeichen, dass die Gläubiger dem Staat und der FED nicht mehr trauen.
    Jedes % bedeutet dass der Schuldendienst der USA 150 Milliarden mehr kostet.

    Sehr geehrter Herr Stark,

    nach der letzen Währungsreform die die Währung um 95% abwerte konnten sich einige sofort wieder ein Auto kaufen was meinen in was die angelegt hatten?
    Mit 20 DM Kopfgeld war dies nicht möglich::))

    Gold ist die einzige Möglichkeit der Werterhaltung seit 5500 Jahren und wieviel mal hat eine Papiergeldwähung der bunten bedruckten Papiechen überlebt - keine einzige!!

    Schon Voltaire hat erkannt dass eine Paiergeldwährung nach dem FIAT System immer gegen 0 tendiert!

    Ich fordere Sie auf endlich seriös über Gold zu berichten, das was Sie schreiben ist größten Teils ein Schmarn!

  • gold und die welt voller idioten.gerade erst hat gold eine bauchlandung hingelegt mit der alle lemminge bitter auf die schnautze gedonnert sind.nun geht der schwachsinn wieder los. nun zum letztenmal fuer den letzten idioten:gold kann man nicht essen,es ist schwer zu transportieren und lagern und seit dem mittelalter hat gold als notwaehrung ausgedient.

  • Ich lese ihre "Goldwahrsagungen" nun schon seit Jahren,
    es wird immer langweiliger ! Wer Gold besitzt, z. B. schon seit es losging vor oder nach dem Fall der Türme, später Lehmann, nach 1 / 1,95583 für uns Deutsche (alternativlos versteht sich) und später dann kurz vor dem Rücktgritt eines ersten Deutschen Staatsoberhaupts am 31. Mai 2010, kurz nach der simplen aber sehr informativen Publikation einer Grafik der renommierten New York Times am 01. Mai 2010 mit dem Titel "Europe`s Web of Dept", zu den damaligen Schulden der PIIGS in Europa, bis hin zu ESM
    und was alles so kam weiß: Das schimmernde Metall behält
    immer seinen Wert für den der es sich leisten kann es zu erwerben, es zu besitzen ohne zugleich auf andere materiellen Annehmlichkeiten des Lebes zu verzichten.
    Danach streben viele im Stillen, mit Gewalt, ganz so nebenbei oder gezielt seit Jahrhunderten. Natürlich, bei 44.000 Dollares, 33.000 teuro oder 65.000 Altdeutschmark pro Kilogramm Metall fällt aktuell dem kleineren mann
    das Kaufen schwerer. Dafür greifen eben die Großen dann zu, nachdem sie Goldpapier verkauft haben, wo auch immer diese Sitzen. Das soll alles so sein und war schon immer
    so, schon bevor es mit dem It- Papieren losging, von wem
    auch immer gesteuert , unterstützt.

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