Anlagestrategie
Mit Zertifikaten fürs Alter vorsorgen

Mit Zertifikate-Sparplänen können Anleger schon mit kleinen, regelmäßigen Raten langfristig ein Vermögen aufbauen. Dabei sollten sie allerdings die Konditionen der einzelnen Anbieter genau miteinander vergleichen.

Wer sich beim Thema Altersvorsorge allein auf die staatliche Rente verlässt, macht ein schlechtes Geschäft. Die Stiftung Warentest hat ausgerechnet, dass beispielsweise eine Frau Jahrgang 1965 nur mit 1,9 Prozent und ein Mann mit 1,3 Prozent Rendite rechnen kann, wenn sie nach 45 Beitragsjahren in Rente gehen.

Anleger sollten ihre Altersvorsorge also besser selbst in die Hand nehmen. Wer verhindern will, dass sein Lebensstandard im Alter einbricht, muss zusätzlich zur Beitragszahlung in die staatliche Rentenkasse regelmäßig Geld zur Seite legen. Die Finanzbranche bietet hier einen ganzen Katalog an Vorsorge-Alternativen: Neben den staatlich geförderten Riester- und Rürup-Renten sind nach wie vor Dauerbrenner wie Kapital-Lebensversicherungen und Banksparpläne im Angebot.

Mehr als einen Inflationsausgleich bringen diese Produkte aber kaum. Insbesondere bei Kapitallebensversicherungen machen viele Anleger sogar Verlust. Denn mehr als die Hälfte der Sparer bricht die Ansparphase vorzeitig ab und zahlt unterm Strich dabei drauf. "Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen wollen,umden Ruhestand finanziell abzusichern, kommen an Fondsoder Zertifikate-Sparplänen nicht vorbei", erklärt Hermann-J. Simonis von der Finanzberatungsgesellschaft Laureus AG Privatfinanz.

"Fünf bis acht Prozent Rendite per annum sind hier langfristig möglich. Gerade auf lange Sicht zahlt sich eine regelmäßige Investition aus", so Simonis. Wichtig sei auch eine Streuung der regelmäßigen Geldanlage auf verschiedene Anlageklassen, ergänzt Andreas Beck vom Institut für Vermögensaufbau (IVA).

"Ein Depot, das neben Aktien und Anleihen auch Immobilien und Rohstoffe umfasst, bietet im Vergleich zu klassischen Wertpapier- Portfolios erfahrungsgemäß höhere Renditen und gleichzeitig oft sogar geringere Risiken", sagt Beck. Und gerade hier spielen Zertifikate ihre Stärke aus: Sparer können auch schon bei sehr überschaubaren monatlichen oder vierteljährlichen Anlagesummen mithilfe von Zertifikaten in alle verfügbaren Anlageklassen investieren.

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