Anlagestrategie: Wie Anleger die Dax-Rally nutzen können

AnlagestrategieWie Anleger die Dax-Rally nutzen können

Knapp 30 Prozent ist der deutsche Leitindex im vergangenen Jahr gestiegen. Und für 2013 sind die Aussichten erneut rosig. Mit einigen Produkten können Anleger das Chance-Risiko-Verhältnis ihres Investments verbessern.
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Wird das Jahr 2013 eine Rückbesinnung auf die Aktie? Das erwarten zumindest die Experten der Baader Bank. Denn trotz Euro-Krise und Rezession gibt es ein unschlagbares Argument für die Aktie:  Es gibt kaum eine Alternative.

Erste Wahl bei der Suche nach passenden Anlagezertifikaten für das weitere Rally-Szenario sind Bonusprodukte. Entsprechende Sprint- und Outperformancezertifikate, die Kursanstiege hebeln, sind leider nicht verfügbar.

Dafür können Anleger mit den Bonusprodukten die unterschiedlichsten Strategien wählen. Für konservative Investoren, die Wert auf ein geringeres Verlustrisiko legen, sind Produkte geeignet, deren Bonusschwelle nahe am aktuellen Dax-Kurs liegt.

Dadurch entfällt zwar praktisch die Seitwärtsrendite, dafür sind sie vor größeren Verlusten gefeit, solange während der Laufzeit nicht die Barriere gerissen wird. Im Gegenzug profitieren Anleger  von steigenden Kursen in vollem Umfang.  

Beispiel: Das Produkt der Commerzbank (WKN: CZ1LL0) verfügt über eine Bonusschwelle von 7.800 Zählern und eine Barriere bei 6.400 Punkten. Solange bis zum Jahresende die Marke von 6.400 nicht berührt und unterschritten wird, fallen nur geringfügige Verluste an.

Ein ähnliches Produkt von BNP Paribas (WKN: BP2QX2) hat bei gleicher Bonusschwelle zwar eine vergleichsweise tiefe Barriere bei 4.900 Zählern, allerdings weist das Zertifikat ein Aufgeld von knapp fünf Prozent und damit ein höheres Verlustrisiko auf.

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  • Unser Zeitalter ist gepraegt von ausuferndem Staatsverbrauch. Die einen finanzieren ihre Kriege, die anderen ihren sozialen Klimbim. Finanzierung wurde gesichert durch steigende Steuern und Abgaben, durch gedoptes Wirtschaftswachstum und durch steigende Schulden. Auch Leuten, die die Zusammenhaenge nicht verstehen, ist unbewusst klar, dass die Orgie ihrem Ende entgegengeht.

    Mit der Staatsfinanzierungskrise geht nicht nur das weitere Dopen des Wachstums zuende, es wird ein Rueckentwicklungsprozess einsetzen, ein Schrumpfen der Wirtschaft oder zumindest eine lange Periode des Stillstands oder langsamen Wachstums. Vielleicht ist das ja gut fuer die Menschheit, wenn wir mit dem sinnlosen Konsumerismus aufhoeren und uns auf qualitatives Wachstum besinnen. Ueber die Herausforderungen bei der Verteilung von Arbeit und Einkommen, die mit der Staatsfinanzierungs- und Wachstumskrise einhergehen, wird nicht genuegend nachgedacht.

    Fuer Investoren gibt es einen ganzen Schwarm von moeglichen Szenarien. Keines sieht allerdings rosig aus. Nehmen wir einmal an, es kaeme nicht zu einem Crash, sondern die Staatsschuldenkrise wuerde mit einer Kombination von Inflation und finanzieller Repression geloest. Beides ist auch fuer die Wirtschaft nicht gut. Inflation verteilt Einkommen um und nimmt langfristig vielen Konsumenten Kaufkraft und damit den Unternehmen Umsatz. Die Finanzierungsnot der Staaten wird bei Steuern und Abgaben auch vor Unternehmen nicht haltmachen. Letzteres koennen wir durchaus schon beobachten.

    Ob bei sinkender Unternehmensprofitabilitaet die Aktien immer weitersteigen ist zweifelhaft.

  • Das wäre etwas höher WIE der Index aktuell notiert.|Gr.

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