Anlagestrategien mit Zertifikaten
Hannover Rück kommt nicht vom Fleck

So recht vom Fleck will die Aktie des weltweit drittgrößten Rückversicherers einfach nicht kommen, sie pendelt seit Februar in einer Spanne zwischen 28 und 34 Euro. Seit Jahresbeginn ging es lediglich rund fünf Prozent nach oben, während der Dax schon 14 Prozent kletterte.

In den letzten zwölf Monaten machte das Papier gerade einmal 16 Prozent gut. Demgegenüber stieg die Aktie des Weltmarktführers Münchener Rück im gleichen Zeitabschnitt um 24 Prozent. Aus fundamentaler Sicht ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar. Denn im Vergleich zum „großen Bruder“ sind die Hannoveraner einen „Schnaps“ billiger. Den Münchenern billigt der Markt ein 2006er Kurs/Gewinn-Verhältnis von 9 zu, bei der kleineren Rückversicherung liegt der Wert gerade einmal bei 7,7.

Doch bei Versicherungsaktien ist auch ein Blick auf die Schaden/Kosten-Quote notwendig. Diese liegt im laufenden Jahr bei 95,5 Prozent und soll im kommenden Jahr sogar leicht ansteigen. Dies signalisiert, dass der operative Ertrag im kommenden Jahr nochmals abnehmen wird. In dieser Woche legte Konzernchef Wilhelm Zeller zudem enttäuschende Zahlen für das zweite Quartal vor; so sank das operative Ergebnis um fast ein Viertel und die Bruttoprämien reduzierten sich um fünf Prozent. Die Folge sind Rückstufungen durch die Analysten. Einen deutlicheren Kursrückgang verhindert jedoch die hohe Dividendenrendite von rund fünf Prozent für 2005.

Konservative und offensive Strategie mit Zertifikaten auf Hannover Rück

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