Anleger können mit Zertifikaten partizipieren
Schwellenländer locken mit hohen Wachstumsraten

Anleger können mit Zertifikaten am Aufschwung der Emerging Markets partizipieren.

Während die Wirtschaft in Deutschland stagniert, verzeichnen die Volkswirtschaften der Emerging Markets starke Expansion. Auf Grund langfristiger Kurspotenziale rücken diese aufstrebenden Wirtschaftsregionen mehr und mehr in das Blickfeld der Privatanleger. Zu den einfachsten Möglichkeiten, an den Aufwärtstrends der Schwellenbörsen teilzunehmen, zählen Zertifikate.

Die direkte Übersetzung für Emerging Market lautet „aufstrebender Markt“. Allgemein formuliert, bezeichnen Emerging Markets – so genannte Schwellenländer – diejenigen Volkswirtschaften, die sich in der Umbruchphase vom Entwicklungsland hin zur Industrienation befinden. Hierbei handelt es sich insbesondere um Länder aus den drei großen Entwicklungsregionen Asien, Osteuropa und Lateinamerika.

Volkswirtschaften wie China, Russland, Brasilien oder Mexiko, in denen mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung lebt, entwickeln sich seit geraumer Zeit mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Während die USA, Japan oder die Staaten der Europäischen Union vergleichsweise lange für ihren Aufstieg zu Industrienationen gebraucht haben, dürfte dieser Prozess in den heutigen Emerging Markets deutlich schneller verlaufen - aus diesem Grund werden diese Märkte nicht zu unrecht als schlafende Giganten bezeichnet.

Trotz der sicherlich großen Unterschiede im Hinblick auf die wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen haben diese Regionen doch eines gemeinsam: enormes Wachstumspotenzial. Experten gehen davon aus, dass sich die Aktienmärkte der Emerging Markets in den kommenden Jahren weiterhin deutlich besser entwickeln werden als die Finanzmärkte der Industrienationen wie der USA oder den EU-Staaten.

Studien bestätigen, dass sich Länder wie China, Brasilien oder Russland durch die hohe wirtschaftliche Dynamik in den kommenden zwanzig Jahren unter die Top Ten der globalen Volkswirtschaften etablieren werden. Mit Wachstumsraten von fünf bis zehn Prozent standen sie bereits 2004 weit vor den USA (3,5 Prozent) und den EU-Staaten (0,5 Prozent) und es gibt viele Gründe, die für fortschreitende Wachstumstendenzen dieser Regionen sprechen.

Besonders die junge Bevölkerung dieser Länder treibt das stetige Wachstum voran. Während die meisten Industrienationen mit den Problemen der Alterspyramide zu kämpfen haben – niedrige Geburtsraten und steigende Pensionslasten – zeichnen sich Emerging Markets oftmals durch eine junge und wachsende Bevölkerung aus, die die Industrie vorantreibt.

Die meisten Schwellenländer sind zudem reich an knappen Bodenschätzen. Angesichts der Entwicklungen an den Rohstoffmärkten kann dies zu einem bedeutendem Wachstumseffekt führen.

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