Betongold-Index

„Immobilienmarkt lockt Anleger mit viel Geld“

Die niedrigen Zinsen sorgen seit einigen Jahren für einen Boom auf dem deutschen Immobilienmarkt. Die direkte Investition in Betongold muss für Anleger, die noch investieren wollen, nicht die erste Wahl sein.
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Investoren denken um Weil die Zinsen historisch niedrig sind und es nur wenige sichere Investitionsmöglichkeiten gibt, parken immer mehr Anleger ihr Geld in Betongold. Besonders in Toplagen – also in Metropolen wie München oder Hamburg, aber auch in Unistädten wie Regensburg oder Freiburg – fällt es ihnen inzwischen schwer, hohe Renditen zu erzielen. Deshalb rücken Lagen aus der zweiten Reihe, so genannte „B-Städte“, zunehmend in den Fokus von Investoren. Dort sind die Immobilien noch vergleichsweise günstig und die Mieten steigen. Aber ein Run auf die Häuser bleibt noch aus. Die Vermögensberatungsgesellschaft Feri hat die Chancen und die Risiken für Investitionen in Immobilien von B-Städten untersucht. Sie zeigt, was es zu beachten gibt, wenn man Häuser und Wohnungen außerhalb boomender Großstädte kaufen möchte. Quelle: Getty Images

Investoren denken um
Weil die Zinsen historisch niedrig sind und es nur wenige sichere Investitionsmöglichkeiten gibt, parken immer mehr Anleger ihr Geld in Betongold. Besonders in Toplagen – also in Metropolen wie München oder Hamburg, aber auch in Unistädten wie Regensburg oder Freiburg – fällt es ihnen inzwischen schwer, hohe Renditen zu erzielen. Deshalb rücken Lagen aus der zweiten Reihe, so genannte „B-Städte“, zunehmend in den Fokus von Investoren. Dort sind die Immobilien noch vergleichsweise günstig und die Mieten steigen. Aber ein Run auf die Häuser bleibt noch aus. Die Vermögensberatungsgesellschaft Feri hat die Chancen und die Risiken für Investitionen in Immobilien von B-Städten untersucht. Sie zeigt, was es zu beachten gibt, wenn man Häuser und Wohnungen außerhalb boomender Großstädte kaufen möchte.

(Foto: Getty Images)

DüsseldorfWer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht: Die Schmuddelstadt Berlin mit ihren unterdurchschnittlichen Mietpreisen und einer Bevölkerung, die sich selbst diese Mieten zum Teil nur durch Zuschüsse vom Sozialamt leisten kann – dieses Berlin also, „arm aber sexy“, ist in den vergangenen drei Jahren zum Immobilien-Eldorado avanciert. Insbesondere ausländische Investoren haben die Bundeshauptstadt für sich entdeckt.

„Heute werden Preise gezahlt, die wir noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten haben“, sagt Vermögensverwalter Timon Heinrich von Hansen & Heinrich Immobilienservice in Berlin. „Am Kudamm beispielsweise ist gerade eine Wohnimmobilie für das Vierzigfache der Nettokaltmiete verkauft worden. Am Gendarmenmarkt wird auch schon mal das 28fache der Nettokaltmiete gezahlt“, so Heinrich. Das seien zwar Extrembeispiele, und nicht immer würden russische Investoren, wie in diesen Fällen, einfach nur ihr Geld in Sicherheit bringen wollen.

Doch die Beispiele zeigen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Betongold, built in Germany, preiswert war. Denn die Preisschraube dreht sich nicht nur in Berlin: „Deutschland wird weltweit als Hort der Stabilität wahrgenommen. Das gilt nicht nur ökonomisch. Auch das Klima ist vergleichsweise mild, was Deutschland als Immobilienstandort für internationale Investoren zusätzlich attraktiv macht. Insbesondere Wohnimmobilien in guter Lage in den Städten sind sehr gefragt“, so Heinrich.

Der deutsche Immobilienmarkt lockt bisher vor allem Anleger mit viel Geld, die auf Finanzierungen sogar teilweise verzichten können. Insbesondere Schwarzgeld aus den kriselnden südeuropäischen Staaten fließt derzeit in rauen Mengen in den deutschen Immobilienmarkt. Das treibt die Preise, mittlerweile auch in den B-Lagen.

„Anleger, die nach günstigen Einstiegsmöglichkeiten suchen, sollten deshalb nicht überstürzt handeln, sondern darauf achten, dass Preis und Rentabilität in einem ordentlichen Verhältnis zueinander stehen. Dazu gehört nicht nur ein gutes Händchen beim Kauf. Ein Renditeobjekt will auch gut verwaltet sein, inklusive Miet- und Nebenkostenabrechnung, Objektverwaltung und Hausmeisterservice.

Das sind Faktoren, die stimmen müssen“, rät Timon Heinrich. Stimmen diese Rahmenbedingungen, bieten Immobilien trotz gestiegener Preise vergleichsweise attraktive Chancen – nicht zuletzt dank mangelnder Anlagealternativen. Bei einem Zinsniveau nahe Null lohnt sich eben eher eine Immobilienfinanzierung als ein Sparbuch.

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  • Immobilien sind billig und erwirtschaften Mietzins.

    Es gibt keine bessere Alternative und auch kein besseren Zeitpunkt zu investieren denn es wird immer nur teuerer werden so lange es Idioten gibt die noch mehr zahlen, man muss sie nur finden.

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