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Bonus-Zertifikate gewinnen an Attraktivität

Bonus-Zertifikate sind nun schon seit einigen Monaten verfügbar und es handelt sich hierbei um hervorragende Investments. Doch wie verhalten sich diese Zertifikate eigentlich während der Laufzeit, wenn der Basiswert tatsächlich steigt?

Bonus-Zertifikate sind nun schon seit einigen Monaten verfügbar und es handelt sich hierbei um hervorragende Investments. Doch wie verhalten sich diese Zertifikate eigentlich während der Laufzeit, wenn der Basiswert tatsächlich steigt? Nach oben garantiert der Emittent zwar eine 100%-ige, unbegrenzte Partizipation an den Kursgewinnen des Underlyings. In der Regel beziehen sich derartige Aussagen bei strukturierten Zertifikaten aber auf das Laufzeitende. Umso mehr erfreut es, dass Bonus-Zertifikate offenbar von Beginn an ungefähr eins zu eins die Gewinne des Basiswertes nachvollziehen. Zwei Beispiele machen das deutlich.

Mit ihrem Bonus-Zertifikat auf den EuroStoxx 50 (Zertifikat-WKN 951 517) setzten die Produktentwickler von Sal. Oppenheim am 14.04.2003 den Startschuss für die neue Zertifikate-Familie. Seither hat der Index stolze 17% zugelegt. Und das Zertifikat performte nicht minder erfolgreich. Es gewann sogar etwas über 17% an Wert hinzu. Die gleiche Beobachtung ergibt sich bei Einzelaktien. Eines der ersten Papiere auf große Standardwerte, das Daimler-Chrysler Bonus-Zertifikat (WKN 147 210), muss sich ebenso wenig hinter der Performance seines Underlyings verstecken. Während die Aktie seit 08.07.2003 um stolze 17% im Kurs stieg, legte das Bonus-Zertifikat proportional um 17% zu.

Im positiven Fall vorzeitige Realisierung der Gewinne möglich

Für den Anleger gewinnen Bonus-Zertifikate durch diese Bobachtung einmal mehr an Attraktivität. Schließlich ist es eher ungewöhnlich, dass ein strukturiertes Zertifikat seine Chancen sofort ab Laufzeitbeginn uneingeschränkt ausspielt. Im Falle der Discount-Zertifikate muss der Investor zum Beispiel streng genommen bis zum Laufzeitende warten, um die Renditechancen komplett auszuschöpfen – von Sondersituationen einmal abgesehen. Da ein Bonus-Zertifikat im positiven Fall seinem Basiswert aber offenbar keineswegs hinterher hinkt, ist hier auch durchaus einmal die vorzeitige Realisierung von Gewinnen denkbar. Das Kapital ist also keinesfalls zwingend bis zum Ende der meist relativ langen Laufzeit gebunden, wenn man die Chancen des Zertifikates voll nutzen möchte. Anders sieht es natürlich im Falle von Verlusten des Underlyings aus. Den Bonus gibt es schließlich erst am Laufzeitende. Und bis dahin hilft nur die Hoffnung, dass die Verlust-Schwelle nicht unterschritten wird. Doch diese Hoffnung ist ja in den meisten Fällen wegen der komfortablen Puffer durchaus berechtigt.

Mehr über Zertifikate erfahren Sie Woche für Woche im „ZertifikateJournal“, dem kostenlosen Newsletter von Deutschland´s führenden Zertifikate-Experten Christian W. Röhl und Werner H. Heussinger. Unter www.zertifikatejournal.de können Sie sich in den Verteiler eintragen.

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