Branchenverband
Drei Landesbanken treten DDV bei

Gleich drei Landesbanken werden zum Januar dem Deutschen Derivateverband beitreten: Ein wichtiger Faktor für die politische Kommunikation, so heißt es im Vorstand. Gleichzeitig treten mehrere ausländische Institute aus.
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FrankfurtDer Deutsche Derivateverband (DDV) bekommt drei neue Mitglieder aus dem Lager der Landesbanken. Die BayernLB, die Landesbank Hessen Thüringen (Helaba) und die Landesbank Berlin stoßen am 1. Januar 2013 zum Branchenverband, wie der DDV am Montag mitteilte. "Mit dem Beitritt der drei Landesbanken wird die Säule des öffentlich-rechtlichen Bankensektors im DDV enorm gestärkt", sagte der geschäftsführende DDV-Vorstand Hartmut Knüppel. "Das ist gerade auch für die politische Kommunikation ein nicht zu unterschätzender Faktor".

Zugleich gab der DDV bekannt, dass die US-Bank JP Morgan und das australische Institut Macquarie zum Jahresende aus dem Verband ausscheiden. JP Morgan will sich demnach auf institutionelle Kunden konzentrieren, Macquarie hat sich aus dem europäischen Zertifikategeschäft komplett zurückgezogen.

 

Bisher waren im DDV nur die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die WestLB vertreten, deren Zertifikategeschäft Mitte diesen Jahres von der Helaba übernommen wurde. Die Helaba war im dritten Quartal dank der WestLB-Übernahme mit einem Marktanteil von 16,27 Prozent zum zweitgrößten Zertifikate-Anbieter Deutschlands hinter der Deutschen Bank aufgestiegen. Die LBBW erreichte in dem Zeitraum einen Marktanteil von 7,7 Prozent, die Landesbank Berlin 3,9 Prozent und die BayernLB 3,1 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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