Chart-Analyse

Hohe Renditechancen mit Fresenius Medical Care

Der weltgrößte Blutwäschekonzern Fresenius Medical Care steht gut da – zumindest charttechnisch. Anleger profitieren davon mit einigen Produkten besonders. Doch dem Konzern droht Ärger aus den USA.
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Fresenius Medical Care produziert unter anderem Dialysatoren Quelle: ap

Fresenius Medical Care produziert unter anderem Dialysatoren

(Foto: ap)

Dem weltgrößten Blutwäschekonzern FMC wird in den USA vorgeworfen, nicht alle Informationen über Probleme im Zusammenhang mit seinem Dialysemittel Granuflo veröffentlicht zu haben. Kann FMC die Vorwürfe nicht entkräften, droht dem Aktienkurs ein Rückschlag.

Doch noch befindet sich der Aktienkurs in einer Aufwärtsbewegung, „die allerdings seit einem Jahr per Saldo nur eine Seitwärtsbewegung darstellt“, sagt Chartexperte Hans-Dieter Schulz. Korrekturen, das heißt zwischenzeitliche Rückschläge, endeten immer knapp unter der 200-Tage-Durchschnittslinie.

Ein erstes positives Signal für einen erneuten Aufschwung ist der kürzlich erfolgte Durchbruch des Widerstands bei 55 Euro. Aber, warnt Hans-Dieter Schulz, im Februar kam es schon einmal zu einem Fehlausbruch an dieser Marke. Anleger sollten besser abwarten, ob der Kurs auch die Hürde von 57 Euro nimmt. In diesem Fall läge sein Kursziel für die FMC-Aktie bei 65 Euro.

Für diesen Fall ist ein Sprintzertifikat der DZ Bank (WKN DZ52T8) sinnvoll, das zwischen einem Aktienkurs von 58 bis 65 Euro die Kursgewinne verdoppelt und noch bis Dezember läuft. Geht die Spekulation auf, beträgt die maximale jährliche Rendite knapp 53 Prozent.

Mit weniger Renditechancen, dafür aber konservativer, agieren Anleger mit einem Capped Bonuszertifikat (WKN CK78EP), bei dem das Cap mit 63 Euro knapp unter dem von Schulz genannten Kursziel liegt, dafür aber einen Sicherheitspuffer von mehr als 20 Prozent bietet. Prallt die Aktie hingegen im Bereich zwischen 55 und 57 Euro erneut nach unten ab, rechnet Schulz mit einem Test der Unterstützungszone um 49 Euro.

 

Hans-Dieter Schulz ist Mitherausgeber der Hoppenstedt-Charts und wurde durch seine regelmäßigen Analysen in der TV-Sendung „Die Telebörse“ bekannt. Sein Team durchleuchtet auf der Internetseite www.chartbuero.de jede Woche kostenlos alle wichtigen Indizes und Rohstoffe unter technischen Gesichtspunkten.

  • ssr
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