Chartanalyse
Das Blatt bei RWE hat sich gewendet

Um mehr als 30 Prozent ist das Papier des Essener Energiekonzerns innerhalb von zwei Monaten gestiegen. Zwar konsolidiert der Titel gerade, doch Charttechniker erwarten weiter steigende Kurse.
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DüsseldorfDie Aktie des Essener Energiekonzerns hat eine lange Talfahrt hinter sich. 2010 stand das Papier noch bei 58 Euro, ehe es in diesem Jahr das vorläufige Tief bei 20 Euro erreicht hat  - eine Drittelung innerhalb von drei Jahren. 

Doch seit August 2013 hat sich das Blatt gewendet. „Nach der Bodenbildung im Bereich um 21 Euro erfolgte ein steiler Anstieg“, erläutert Chartexperte Dr. Gregor Bauer, der diesen Chart genauer unter die Lupe genommen hat.  Die Aktie stieg bis auf 26 Euro, ehe eine Konsolidierung einsetzte. Dabei hat sich ein Dreieck oder Wimpel gebildet, wie Charttechniker sagen. Bricht die Aktie aus dieser Formation aus, gilt das als Signal, dass die Aktie wieder einen neuen Trend ausbildet.

Dieser Ausbruch der RWE-Aktie erfolgte Richtung Norden, das Papier stieg bis auf 27,50 Euro. Laut Bauer liegt der nächste Widerstand bei 28 Euro. Anleger können also auf weiter steigende Kurse setzen, wenn dieser überwunden wird, das Papier beispielsweise bei 28,10 Euro notiert. „Das Kursziel liegt dann bei 30,50 Euro“, meint der Chartexperte. Er empfiehlt, bei Investments den Stopp anfangs auf 25,60 Euro zu setzen, um eventuelle Verluste zu begrenzen. Wichtig Unterstützungen für die RWE-Aktie sieht er bei zirka 26 Euro und 24,30 Euro sowie im Bereich um 21 Euro.

Für Anleger, denen Hebelprodukte zu risikoreich sind, weil auch Kursrückgänge mit dem gleichen Faktor versehen werden, können Sprintzertifikate eine Alternative sein. Denn diese Derivate verdoppeln zwar den Anstieg innerhalb einer vorher festgelegten Spanne, unterhalb vollziehen sie aber die Kursbewegungen der Aktie nach. Das passende Produkt der DZ Bank (WKN DZ8KDT) verdoppelt die Gewinne innerhalb der Spanne 28 bis 40 Euro zum Laufzeitende (31.12.2013).

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  • CHARTANALYSE ODER WERBEVERANSTALTUNG..??
    ........................................
    in der chartanalyse für RWE werden infos. und werbung
    geschickt verknüpft..die werbung für derivate in arti-
    keln ist zumindest grenzwertig - zumal auch die banken
    genannt werden..
    ..
    übrigens..
    die EON sieht charttechnisch wesentlich besser aus..!!

  • Mit der Merkel-Energiewende auf Basis eines Subventions-Zwangs EEG hat die Marktwirtschaft und damit die Ökonomie im deutschen Energiesektor ausgedient. Die Merkel-Energiewende wird eine neue Planwirtschaft ala DDR-System über den Energiesektor in den gesamten deutschen Binnenmarkt transformieren. Somit ist der wirtschaftliche Abschwung durch die Merkel-Energiewende vorprogrammiert. Ab sofort geht es mit dem energieintesiven industriebasierenden Wohlstand der deutschen Bevölkerung bergab!
    Die sog. Erneuerbare Energiebranche wird sich nicht mehr lange mit den staatlichen EEG-Zwangssubventionen über Wasser halten können. Die Kostenbelastung für die übrige Wirtschaft (dazu zählen auch die ökosozialistsichen Medienvertetter/Schreiberlinge) und Bürger wird ein Desaster im deutschen Gemeinwohl hinterlassen!

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