Chartanalyse
Dax mit interessanter „Kurslücke“

Zu Beginn dieser Woche hat der Deutsche Leitindex ein neues Rekordhoch markiert, und gleich noch einmal übertroffen. Setzt sich dieser Aufwärtstrend fort? Und wenn ja, welches ist die nächste Zielmarke?
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Düsseldorf„Das Erreichen eines neuen Allzeithochs stellt eines der besten Signale der technischen Analyse dar“, meint Jörg Scherer von der Bank HSBC Trinkaus. Der Chartexperte hat das deutsche Börsenbarometer unter die Lupe genommen. Am vergangenen Montag hat der Index das bisherige Rekordhoch von 8558 Punkten hinter sich gelassen. Das geschah mit einer sogenannten Kurslücke, Gap genannt. Am Freitag hatte Dax sein Hoch bei 8518 Zählern und am Montag den Handel mit 8578 Zählern eröffnet und stieg daraufhin weiter. 

Sollte diese Lücke in den nächsten Handelstagen nicht wieder geschlossen werden, so ist dies ein starkes charttechnisches Indiz für eine weitere Bewegung in Richtung Aufwärtstrend. Laut Chartanalyse handelt es sich dann um ein „breakaway gap“, eine Ausbruchslücke.

Für Scherer ist diese Kurslücke auch unter Risikogesichtspunkten interessant. „8518 Punkte sollten nicht mehr unterschritten werden, denn dann würde die sogenannte Ausbruchslücke zu einer Erschöpfungslücke mutieren“, erläutert der Chartexperte.  Erschöpfungslücken („Exhausting-Gaps“) treten meist kurz vor Schluss einer Hausse (oder Baisse) in Erscheinung.  Scherer: „Das hätte dann den faden Beigeschmack einer kurzfristigen Trendumkehr“.  Der Charttechniker verweist auf das aktuell attraktive Chance-Risiko-Verhältnis für Investoren, da die Marke von 8518 nicht sehr weit vom derzeitigen Dax-Kurs liegt.

Und wo liegt die nächste Zielmarke für den Dax? Die weitere Zielbestimmung ist keineswegs einfach, weil der Dax in neuen Höhen notiert, in denen es beispielsweise noch keine Widerstände oder Unterstützungen gibt. „Uncharted territory“ nennen das Experten. Eine Hilfe geben mathematische Berechnungen mit der sogenannten Fibonacci-Methode , eines der zuverlässigsten Instrumente zur Berechnung von Kurszielen, Widerstands- und Unterstützungsmarken. „Danach ist die Zielprojektion der aktuellen Aufwärtsbewegung bei rund 8902 Zählern möglich“, sagt Scherer.

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  • „Das Erreichen eines neuen Allzeithochs stellt eines der besten Signale der technischen Analyse dar“
    Ohh wie schade, dass ich die Telekom damals nicht bei 100 Euro gekauft habe,
    Ohh wie schade, dass ich die Siemens damals nicht bei 120 Euro gekauft habe,
    Ohh wie schade, dass ich die E.ON damals nicht bei 50 Euro gekauft habe,
    Ohh wie schade, dass ich die Commerzbank damals nicht bei 200 Euro gekauft habe
    Ohh wie schade, dass ich den NIKKEI damals nicht bei 38000 ? Euro gekauft habe


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