Chartanalyse
Gute Chancen an der Tokioter Börse

Der Kurs des japanischen Auswahlindex Nikkei hat sich innerhalb von zwölf Monaten fast verdoppelt. Nun bietet ein Rücksetzer aus charttechnischer Sicht eine neue Einstiegschance.
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Düsseldorf„Im langfristigen Chartbild zeigt der japanische Leitindex Nikkei 225 nach seiner Korrektur zu Jahresbeginn aktuell wieder gute Chancen auf“, meint Fredrik Altmann. Ein Grund für die optimistische Haltung des technischen Analysten ist die steigende 200-Tage-Linie nahe dem aktuellen Kursniveau oberhalb von 14.500 Yen.

Aus charttechnischer Sicht hat der Nikkei seine wichtigen Unterstützungen im Bereich um 14.000 Yen in der jüngsten Korrekturkorrektur verteidigt. Diese bedeutenden Marken liegen bei 13.980 und 14.600 Yen. Für Altmann hat vor allem die Marke bei 13.980 Yen große Bedeutung. „Unterhalb dieser Marke könnten Kaufpositionen mit einem Stopp abgesichert werden“, betont er.

Aktuell nimmt der Index einen neuen Anlauf nach oben und sollte den ersten Widerstand bei 16.320 Yen anstreben. „Wird diese Marke durch das Hoch zum Jahreswechsel überboten, sollte aus technischer Sicht einem weiteren Anstieg Richtung 2007er-Hoch bei 18 295 Yen wenig entgegenstehen“, sagt der Chartexperte.

Die einfachste Methode auf einen steigenden Nikkei zu setzen, sind Indexzertifikate, die Anstiege und Verluste eins zu eins nachvollziehen. Anleger sollten darauf achten, währungsgesicherte Produkte zu kaufen. Denn ein Großteil der Börsenhausse in Japan beruht darauf, den Export der eigenen Waren über einen preiswerteren Yen gegenüber anderen Währungen zu steigern. Und falls der Euro gegenüber dem Yen weiter steigen sollte, müssen Anleger bei nicht währungsgesicherten Produkten Abstriche bei der Rendite machen. Dies gilt natürlich auch für japanische Aktien.

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