Chartanalyse: Infineon-Aktie überwindet Lethargie

Chartanalyse
Infineon-Aktie überwindet Lethargie

Infineon-Aktien geben wieder Gas: Nach einem interessanten Kursverlauf hat der Halbleiterhersteller seinen Korrekturkurs beendet. Analysten glauben sogar, dass die Aktie lange nicht erreichte Hochs erreichen kann.
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Düsseldorf„Alles in allem dürfte der Titel die Lethargie der letzten Jahre überwunden haben“, meint Chartanalyst Jörg Scherer. Der Titel, um den es geht, ist die Aktie des Chipherstellers Infineon. Seit dem Herbst 2010 bis Februar 2014 befand sich der Chart des Wertpapiers in einer Zone zwischen fünf Euro auf der Unter- und gut acht Euro auf der Oberseite.

„Diese Zone hat die Aktie per Monatsschlusskurs mittlerweile nach oben verlassen“, meint der Analyst der Düsseldorfer Bank HSBC Trínkaus und Burkhardt. Dadurch entstehe ein neues Kaufsignal, zumal gleichzeitig ein aufsteigendes Dreieck nach oben aufgelöst wurde.

Das aufsteigende Dreieck besteht aus der Aufwärtstrendlinie, die mit steigenden Notierungen Ende 2009 ihren Anfang nahm, und der Verbindungslinie aus den Hochpunkten bei acht Euro. Diese Linie konnte der Aktienkurs mehrmals nicht überwinden.

Ein aufsteigendes Dreieck ist aus charttechnischer Sicht ein Kursmuster mit grundsätzlich konstruktivem Grundton; der Durchbruch Richtung Norden ist in diesem Fall eine Bestätigung des Aufwärtstrends. Damit wurde die Korrekturphase zu den Akten gelegt.

Der Chart der Infineon-Aktie hat einen interessanten Kursverlauf hinter sich: Vom Tiefpunkt 38 Cent Anfang 2009 ist der Anteilsschein noch im gleichen Jahr auf rund vier Euro gestiegen. V-Umkehr nennen Charttechniker solch eine Kursentwicklung.

Das rechnerische Kursziel der Aktie liegt nach dem Ausbruch aus der langjährigen Seitwärtsbewegung bei rund elf Euro. „Perspektivisch kann die Aktie sogar die Hochs der Jahre 2007 und 2003 erreichen“, erläutert Scherer. Diese liegen bei 12,15 sowie 12,64 Euro.

Anleger können nach Ansicht des technischen Analysten einen Stopp ihrer Investments bei 8,31 beziehungsweise 7,99 Euro setzen, die Ausbruchsmarken der Seitwärtsbewegung. „Dadurch ergibt sich ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis“, meint Scherer.

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